Archiv der Kategorie: 120. Schützenfest

373 Kinder schaffen Weltrekord locker

Eindrucksvoller Kinderumzug mit Blumenstöcken setzt neue Maßstäbe für künftige Feste

Bild: Claus Stölting

Das Ergebnis wird nach London übermittelt. Unter dem Titel „Childrens march with selfmade bunch of flowers“ war der Rekordversuch dort angemeldet worden.
Bericht:Claus Stölting
Alle gingen gar nicht drauf aufs Rekordbild: Exakt 373 Kinder zählte der Schützenverein Wiefelstede beim Kinderumzug anlässlich des Kinderumzugs am Montagnachmittag.

Mindestens 300 hatte der Verein für den Rekordversuch verlangt. Dieser Kinderumzug setzt Maßstäbe für alle weiteren.

Es ist geschafft: Die Vorgabe des Schützenvereins Wiefelstede, mindestens 300 Kinder mit Blumenstöcken müssten für einen Weltrekord am Kinderumzug anlässlich des Wiefelsteder Schützenfestes teilnehmen, wurde unmissverständlich erfüllt. Exakt 373 Kinder nahmen am Montagnachmittag mit Hunderten Erwachsenen am Umzug teil und erfüllten damit die Vorgaben mehr als deutlich.

Einen solchen Kinderumzug hatte Wiefelstede lange nicht mehr gesehen: Der eindrucksvolle Tross bewegte sich von der Kirchstraße zum Festplatz – begleitet wie stets von den Wiefelsteder Schützen und dem örtlichen Spielmannszug. Ob die Zahl von mindestens 300 Kindern geschafft worden war, ließ sich zu dem Zeitpunkt im Gewusel der Marschierenden jedoch nicht abschätzen.

Bereits am Eingang zum Festplatz wurden die Kinder wie gewohnt mit kleinen Überraschungstüten begrüßt. Bevor es jedoch ins Festzelt ging, um die Blumenstöcke gegen Süßes einzutauschen, wurde aus der Luft ein Foto aller Teilnehmer gemacht – mit Hilfe des Octocopters von Carsten Ristow. Traditionell werden die Blumenstöcke zum Schmücken des Festzeltes für den Abend genutzt – für die Non-Stop-Party mit Wahl der Wiefelsteder Schützenliesel am Montagabend zum Abschluss des Schützenfestes (die NWZ  berichtet noch ausführlich). Beim Betreten des Festzeltes wurden alle Kinder gezählt: Auch Bürgermeister Helmut Völkers hatte ein waches Auge auf den Vorgang. Nachdem das Ergebnis feststand, blieb den Kindern genug Zeit, sich bei der großen Kinder-Gaudi auf dem Festplatz zu vergnügen. Das Rathaus will das Ergebnis des Rekordversuchs nun nach London schicken.

Quelle: http://www.nwzonline.de/wiefelstede/373-kinder-schaffen-weltrekord-locker_a_8,2,4138485474.html

Abzeichen und Kanonendonner

Wiefelstede feiert zum 120. Mal – Überraschungsgäste ganz in Rot

Erstmals fand der Empfang der auswärtigen Vereine vor dem Rathaus statt. Vier Musikzüge begleiteten den Umzug.

Bericht: Claus Stölting
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Bild Claus Stölting
Schützen-Einmarsch auf dem Festplatz: Der Spielmannszug Wiefelstede, der Spielmanns- und Fanfarenzug Hahn-Nethen, die „Free Style Herrie Kapell“ und erstmals der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Middens begleiteten am Sonntag den Umzug.

Es hagelte Ehrungen, als am Sonntag die auswärtigen Schützenvereine mit ihren Wiefelsteder Kollegen und gleich vier Musikzügen vor dem Wiefelsteder Rathaus aufmarschiert waren, um das 120. Schützenfest zu feiern und einen Festumzug zu bilden. Der Präsident des Oldenburger Schützenbundes (OSB), Josef Rolfes, war mit Stellvertreterin Karin Vogelsang angereist, um Bürgermeister Helmut Völkers, Schützenpräsident Dirk Siemen und den Vizepräsidenten des OSB, Peter Wiechmann, auszuzeichnen – vor den Augen der Schützen aus Metjendorf, Gristede, Nethen, Hahn, Leuchtenburg und Rastede.Erstmals fand der Empfang der Vereine vor dem Rathaus statt. Platz genug hatten alle, als Rolfes den Bürgermeister „für seine unermüdliche Unterstützung der Vereine in der Gemeinde und des Schützenwesens“ mit der Goldenen Ehrennadel des OSB auszeichnete. Völkers: „Ich bin sprachlos.“ Für seine besonderen Verdienste um das Schützenwesen erhielt Dirk Siemen das Ehrenkreuz in Bronze des Nordwestdeutschen Schützenbundes: Siemen ist seit 44 Jahren Mitglied im Schützenverein Wiefelstede, seit 19 Jahren dessen Vorsitzender. Auch Siemen war „sprachlos“, kündigte aber an, „noch einen auszugeben“. Vereinsmitglied Peter Wiechmann schließlich erhielt von Rolfes das Protektorabzeichen in Silber des Deutschen Schützenbundes: Er war bereits mit 22 Jahren Funktionär geworden, ist seit 2003 Vizepräsident des OSB und von 2003 bis 2009 sowie von 2012 bis heute Mitglied im Gesamtpräsidium des Nordwestdeutschen Schützenbundes.Bereits am Sonnabend war das Schützenfest mit der Übergabe des Rathausschlüssels an König Wilfried Meinen eröffnet worden – im Beisein dreier Überraschungsgäste: Rhodoprinzessin Tatjana, Rhodokönigin Madleen und der ehemaligen Rhodokönigin Birte.

Lautstarkes Willkommen

Rhodo-Majestäten zu Gast

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Bild: Claus Stölting (NWZ)
Typische Schützenfest-Geste (von links): Rhodokönigin Madleen, Rhodoprinzessin Tatjana und die ehemalige Rhodokönigin Birte.

Überraschungsgäste bei der Schützenfesteröffnung am Sonnabend waren Rhodoprinzessin Tatjana, die ehemalige Rhodokönigin Birte und die amtierende Rhodokönigin Madleen, denen Bürgermeister Helmut Völkers als Erinnerung eine Medaille umhängte. In Erinnerung wird den Damen sicherlich auch der lautstarke Donner der Schützenkanone bei der Schlüsselübergabe bleiben. Da blieb ihnen nur eine typische Wiefelsteder Schützenfest-Geste: Ohren zuhalten.

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Bild: Claus Stölting (NWZ)

Stylistisch auffällig marschierten bei der Schützenfesteröffnung Wiefelstedes Jugendsportleiter Burghard Tönjes und Stellvertreter Sven Wempen bei den Schützen mit: in Lederhosen und mit Seppl-Hut – Ergebnis einer Wette, die auf die Erfolgschancen von Wempens Sohn René bei der Deutschen Meisterschaft 2012 in München zurückgeht. Hatten die Erwachsenen im vergangenen Jahr doch angekündigt, 2013 ganz bayerisch beim Schützenfest mitzumarschieren, falls der Nachwuchsschütze unter die ersten zehn in München kommt. Er wurde bekanntlich Deutscher Vize-Mister.

 

Quelle: http://www.nwzonline.de/wiefelstede/lautstarkes-willkommen-stylistisch-auffaellig_a_8,2,4059109318.html

„Haben Dich stets gern in unserer Mitte gesehen“

Bürgermeister Helmut Völkers übergibt zum letzten Mal Rathausschlüssel an Schützen

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Bild: Claus Stölting
Alle Fahrgeschäfte und Buden muss Bürgermeister Helmut Vöjkers (links) bis Schützenfestende besuchen: Für ihn und Ehefrau Edith ist alles frei.

Kaum ein Wiefelsteder Schützenfest in den vergangenen 30 Jahren fand ohne Bürgermeister Helmut Völkers statt, betonte Schützenpräsident Dirk Siemen bei der Eröffnung am Sonnabend vor dem Rathaus. Von den 120 bisherigen Schützenfesten habe Völkers bei einem Viertel „fast immer“ bei der Schlüsselübergabe an die Schützen vor dem Rathaus gestanden – zunächst als Gemeindedirektor, dann als Bürgermeister. Nun war es seine letzte Schlüsselübergabe im Amt: Völkers geht bekanntlich Ende September in den Ruhestand. „Du hast gerne mit uns gefeiert, und wir haben Dich stets gerne in unserer Mitte gesehen“, sagte Siemen – und übergab dem Bürgermeister ein Heft mit Gutscheinen, Freikarten und Chips für jedes Fahrgeschäft und jede Bude auf dem Festplatz. Bis Montagnacht hat er nun Zeit, sie mit Ehefrau Edith auszugeben: Die Schausteller stempeln alles ab. Der Gerüchteküche zufolge muss Völkers ordentlich einen ausgeben, falls er die Runde nicht vollständig schafft.

 

Quelle:http://www.nwzonline.de/wiefelstede/haben-dich-stets-gern-in-unserer-mitte-gesehen_a_8,2,4059188485.html

Seit Jahrzehnten treue Anbieter

Einmal im Jahr ist Platzwart Ingo Janßen Marktmeister in Wiefelstede

Er ist seit seinem elften Lebensjahr Mitglied im Verein und seit 2001 Platzwart. Und das mit dem Marktmeister war eigentlich ein Scherz.

von Claus Stölting (NWZ)

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Das mit dem Schild war eigentlich ein Scherz, sagt Ingo Janßen. Dennoch ist der Platzwart des Schützenvereins einmal im Jahr beim Schützenfest auch Marktmeister – irgendwie
Bild: Claus Stölting

Das Schild „Marktmeisterbüro“ muss Ingo Janßen erst suchen. Überhaupt sei das mit dem Schild ja nur ein Scherz gewesen, sagt der Platzwart des Schützenvereins Wiefelstede. Irgendwann während eines Schützenfestes hatte er spaßeshalber mal gesagt: „Ich brauche ein Marktmeisterbüro.“ Und bekam eben spaßeshalber auch das Schild dazu. „Den zur Verfügung gestellten Raum habe ich aber nie genutzt“, lacht der 45-Jährige, der seit 2001 Platzwart und seit seinem elften Lebensjahr Mitglied des Vereins ist. Klar ist: Ingo Janßen ist auch beim 120. Wiefelsteder Schützenfestes am Wochenende Marktmeister – irgendwie.

Auch für ihn beginnen die Vorbereitungen für ein Schützenfest wenige Tage nach Ende des vorhergehenden – nach dem Motto „Nach dem Schützenfest ist vor dem Schützenfest“. Denn dann laufen bereits die ersten Anmeldungen der Marktbeschicker fürs nächste Jahr bei Janßen ein. „Stets schriftlich – das ist bei uns Usus“, erklärt Janßen, der im Gespräch mit der NWZ  wie auch Eventteam-Mitglied Gerd Martens betont: „Wir erhalten stets mehr Bewerbungen als wir unterbringen können.“ Und das ist bei vielen anderen Schützenfesten keinesfalls üblich, wissen beide. Bereits im Februar jeden Jahres hat der Schützenverein seine Entscheidung getroffen, welcher Marktbeschicker dabei ist – und lädt jährlich etwa 15 Anbieter zum gemeinsamen Treffen in der Schützenhalle ein. „Die meisten sind treue Anbieter – seit Jahrzehnten“, sagt Janßen. Dabei ist dem Verein wichtig, dass das Angebot auf dem Festplatz allen Altersgruppen gerecht wird.

Im Juni geht es für Janßen und sein siebenköpfiges Helferteam los mit den Vorbereitungen fürs Schützenfest: Der Platz muss in Schuss gebracht werden. „Hecken schneiden, Kanten machen“: Damit geht es los. Im Juli werden bereits die Plätze für die Marktbeschicker ausgemessen und abgesteckt – „und dann müssen wir zusehen, dass wir unser Equipment aus dem Schuppen herausbekommen, bevor alles zugebaut ist“, sagt der Wiefelsteder – und meint die Kassenhäuschen, Absperrbänder, Fahnen, Stehtische und andere Utensilien, die fürs Fest gebraucht und installiert werden. In diesem Jahr wird es eine neue Parkplatzsituation geben, denn die Wiese gegenüber dem Schützenplatz steht durch den Bau einer Lagerhalle nicht mehr zur Verfügung. „An der Wiesenstraße gegenüber wird Parkraum zur Verfügung gestellt, auch auf dem Gelände der Firma Lager 3000“, gibt Janßen bekannt: „Es wird ausgeschildert.“ Auch dafür müssen er und seine Helfer noch Absperrbänder anbringen.

Die Marktbeschicker bauen übrigens alles selbst auf. Und wenn das Fest beginnt, dann ist Janßen Ansprechpartner und Verbindungsmann zwischen Beschickern und Schützenverein: Marktmeister eben – irgendwie.

 

Quelle: http://www.nwzonline.de/ammerland/wirtschaft/seit-jahrzehnten-treue-anbieter_a_8,2,3666935183.html

Links zu Fotos und Videos des Wiefelsteder Schützenfestes 2013

Freitag

Video der Bremen Vier Party:

http://www.youtube.com/watch?v=hYnZaOOukwE

Bilder der Bremen Vier Party:

http://www.nwz-inside.de/nightloop/Schuetzenfest-Wiefelstede,7587/0/

http://www.radiobremen.de/bremenvier/programm/fotos/wiefelstede510.html

http://www.compact-disco.de/index.php?action=gallery&showalbum=true&albumid=298

Samstag

Video zur Eröffnung des 120.Schützenfestes:

http://bcove.me/85a8k2gu

Video der Spaßkapelle aus Holland:

http://www.youtube.com/watch?v=Rkx_e2t0BLw&list=UU3PDP862nHUsFDaoJ62oIaA

Sonntag

Videos des Festumzuges:

http://bcove.me/ej7d9d6m

http://www.youtube.com/watch?v=SCvn15iIMNE&feature=youtu.be

Montag

Video zum Kinderumzug:

http://bcove.me/sze327l6

Video zur Schützenlieselwahl:

http://bcove.me/9frv3clp

Bilder der Lieselwahl:

http://www.nwz-inside.de/nightloop/Schuetzenfest-Wiefelstede-2013-Finale,7593/0/

http://www.compact-disco.de/index.php?action=gallery&showalbum=true&albumid=299

Milena Jürgens 56. Wiefelsteder Schützenliesel – Bis 4.15 Uhr gefeiert

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Bild: Claus Stölting
Schützenliesel 2013 ist Milena Jürgens (großes Bild, Mitte). 1. Hofdame wurde Geke Martens (links), 2. Hofdame Heinke Dierks.

13 Kandidatinnen stellten sich am Montagabend im Festzelt dieser Sympathiewahl. 1. Hofdame wurde Geke Martens, 2. Hofdame Heinke Dierks. Wie Milena Jürgens sind sie Wiefelstederinnen.
Bericht:Claus Stölting
Auch am Tag danach kann es Milena Jürgens noch gar nicht glauben. Am Montagabend hatte die 17-Jährige anlässlich des 120. Wiefelsteder Schützenfestes das erste Mal und als eine von 13 Kandidatinnen an der Wahl zur Schützenliesel teilgenommen – und gleich gewonnen. „Das war ein tolles Gefühl, wie die Freunde im Publikum mich unterstützt haben“, erklärt die Wiefelstederin am Dienstag im Gespräch mit der NWZ . Bis 4.15 Uhr morgens hatte sie nach der Wahl noch im Festzelt gefeiert.

Ihr Unterstützerkreis war bei der Wahl am Montagabend im Festzelt nicht zu überhören. Als es nach Mitternacht am ganz frühen Dienstagmorgen an die Bekanntgabe der Gewinnerinnen ging und Moderator Wolfgang Stubbe alle Kandidatinnen auf die Bühne bat, da kam nur eine zu spät: die spätere Gewinnerin. „Milena, wo bis Du?“ skandierte der Freundes- und Bekanntenkreis im Publikum, wo auch Mutter Heike und Vater Uwe auf das Ergebnis warteten. Beide sind natürlich unheimlich stolz auf ihre Tochter. Zuvor war klar: 1. Hofdame wurde die Schülerin Geke Martens (16), 2. Hofdame die Versicherungskauffrau Heinke Dierks (18), beide ebenfalls Wiefelstede.

Milena hatte im vergangenen Jahr erstmals die Wahl zur Wiefelsteder Schützenliesel besucht – und fand die ganze Sache toll, erzählt die Schülerin der Klasse 12 an der KGS Rastede. Das war für sie klar: „Da mache ich auch mit.“ „Als Wiefelstederin muss man einfach mal dabei sein“, sagt die 17-jährige, die übrigens nicht die einzige in der Familie ist, die sich der Wahl zur Schützenliesel stellte. Mutter Heike stand da auch schon einmal auf der Bühne. „Ich habe aber nicht gewonnen“, lacht sie. Milenas Tante Heike Speckels hingegen war bereits zweimal Wiefelsteder Schützenliesel.

1000 Euro hat Milena gewonnen, darf außerdem ein Mercedes-Cabrio für ein Wochenende fahren und an einem Fotoshooting teilnehmen. „Die 1000 Euro lege ich erstmal weg“, sagt sie – und freut sich schon auf ein Wochenende mit dem Cabrio. Aber: „Erst mal 18 werden“, lacht die 17-Jährige.

Die 56. Lieselwahl als Höhepunkt und Abschluss des 120. Schützenfestes fand im Rahmen der Non-Stop-Party statt, bei der die Partyband „Line Six“ und DJ Paddy dem Publikum ordentlich einheizten. Entsprechend gut war die Stimmung im Festzelt, in dem dem Vernehmen nach noch bis fünf Uhr morgens gefeiert wurde. An der diesjährigen Lieselwahl nahmen übrigens gleich drei junge Damen aus der 1. Fußball-Damenmannschaft des SVE Wiefelstede teil: Heinke Dierks, Katrin Kuck – und Milena Jürgens.

Quelle: http://www.nwzonline.de/ammerland/kultur/kanns-noch-gar-nicht-glauben_a_8,2,4212815343.html

Wilfried Meinen neuer König

Schützen und Spielmannszug ermitteln Majestäten

Großer Andrang herrschte am Sonnabend auf der Schießanlage des Schützenvereins (SV) Wiefelstede. Über einhundert Schützen aus allen Altersgruppen des Vereins sowie über 20 Mitglieder des Spielmannszugs Wiefelstede schossen an diesem Nachmittag ihre Königshäuser aus.

Jeder Teilnehmer hatte drei Übungsschüsse, bevor die drei Wertungsschüsse erfolgten. Geschossen wurde mit Kleinkaliber (KK) auf 50 Meter mit Auflage. Die Gruppe Schüler/Jugend bestritt ihren Wettkampf mit dem Luftgewehr.

Bei der Königsproklamation am späten Nachmittag konnte der Präsident des SV Wiefelstede, Dirk Siemen, stolz verkünden, dass es in allen Altersklassen und Bereichen ein neues Königshaus gebe. Unter großer Beteiligung der Wiefelsteder Bevölkerung und in Anwesenheit des Wiefelsteder Bürgermeisters Helmut Völkerts wurde Wilfried Meinen zum neuen Schützenkönig ausgerufen. Ihm stehen für die kommenden zwölf Monate Hans Günther Siemen als 1. Ritter und Henning Roßkamp als 2. Ritter zur Seite.

Neue Schützenkönigin ist Dörthe Hagendorff, die sich in einem spannenden Wettbewerb durchsetzen konnte. Komplettiert wird das Königshaus von Ingrid Janßen als 1. Hofdame sowie Gisela Lück als 2. Hofdame. Bei den Senioren erzielte Gerd Gerken das beste Ergebnis und erhielt damit die Königswürden. Hier wurden Gerd Lück zum 1. Ritter und Horst Klün zum 2. Ritter ernannt.

In der Altersklasse Schüler/Jugend heißt die neue Königin Laura Bakker. Fabian Otten als 1. Ritter sowie Tim-Thore Niemeyer als 2. Ritter stehen ihr zur Seite. Bei den Junioren darf sich Dirk Tapken über den Titel eines Königs freuen. Eike Siemen als 1. Ritter und Jasper Spoede als 2. Ritter komplettieren das Königshaus.

Den Spielmannszug Wiefelstede, der seit vielen Jahren zusammen mit dem Schützenverein Wiefelstede sein Königshaus ausschießt, wird Torben Hörmann als König anführen. Katharina Obergöker als 1. Hofdame und Yannick Becker als 2. Ritter werden ihn dabei begleiten.

Für das neue Königshaus des Schützenvereins Wiefelstede gibt es am kommenden Wochenende die erste große Bewährungsprobe. Die Majestäten sind die Gastgeber des großen Schützenfestes, das von Freitag bis Montag auf dem Festplatz an der Gristeder Straße gefeiert wird.

 

Quelle: http://www.nwzonline.de/wiefelstede/wilfried-meinen-neuer-koenig_a_8,2,3518460292.html