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Schützen scheitern im Halbfinale

Schützen scheitern im Halbfinale

Für die Luftgewehrschützen des SV Wiefelstede ist der Traum vom Finale in der Landesverbandsliga geplatzt. In Bassum scheiterte die Mannschaft im Halbfinale und dem anschließenden Schießen um den dritten Platz.

Die Wiefelsteder lieferten sich mit den Sportschützen Bremen ein enges Match. Miriam Sassen und Michelle Gudatke punkteten für die Ammerländer bei der 2:3-Niederlage. Auch im Wettkampf um Platz drei hielten die Wiefelsteder bei Siegen von Rene Wempen und Michelle Gudatke gut mit. Doch Platz drei holte sich die SSG Schüttorf.

 

Quelle: NWZonline

Bericht: Lars Puchler

Schützen treffen auf Schüttorf

Schützen treffen auf Schüttorf

Am Sonntag, 10. Dezember, findet auf dem Schießstand in Wiefelstede der 5. Luftgewehr-Wettkampf der NWDSB-Landesverbandsliga, Gruppe B, statt.

Die neuformierte Wiefelsteder Ligamannschaft mit den Sportschützen Rene Wempen, Selina Venekamp, Carsten Rohde, Pascal Hemmje und Michelle Gudatke trifft dabei auf das Team der Schützengilde Schüttorf – und die Wiefelsteder hoffen auf viele Schlachtenbummler, die sie unterstützen.

Die Wiefelsteder belegen nach dem 4. Wettkampf in ihrer Gruppe den 4. Platz, Schüttorf Platz 6. Im Anschluss um 11 Uhr treffen dort die Schützen vom SV Hahn und SV Rhadereistedt aufeinander.

Adler macht Wiefelsteder Schützen stolz

Adler macht Wiefelsteder Schützen stolz

Stolz auf den Bundesadler auf der Jacke: Rene Wempen. Seit Januar ist der 20-Jährige Mitglied in der Junioren-Nationalmannschaft des DSB.

Im Alter von zwölf Jahren posierte er 2009 schon mal vor der Kamera (ovales Bild) – damals stand seine erste Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft an.

 

Das war schon in der Kindheit der Traum seines Sohnes, sagt Sven Wempen: einmal den Bundesadler an der Jacke zu tragen. Rene Wempen hat es geschafft: Seit Januar gehört der 20-Jährige Sportschütze des Schützenvereins Wiefelstede zum C-Kader des Deutschen Schützenbundes (DSB) – also zur Junioren-Nationalmannschaft. Und so prangt nun auch der Bundesadler an der rechten Schulter seiner Jacke. Der 20-Jährige ist nach Angaben seines Vereins der einzige Gewehrschütze im Nordwestdeutschen Schützenbund (NWDSB) in diesem Team.

Mit zehn begonnen

Rene Wempen hat im Alter von zehn Jahren in Wiefelstede mit dem Schießen begonnen. Mit zwölf nahm er im Jahr 2009 erstmals an der Deutschen Meisterschaft in München teil. Das war in Wiefelstede bei einem so jungen Schützen seit Jahrzehnten nicht mehr vorgekommen. Schon damals bezeichnete Jugendleiter Burghard Tönjes ihn als „Ausnahmeschützen“. Tönjes trainiert die Jugend bereits seit 27 Jahren in Wiefelstede – und weiß, wovon er spricht.

Ausruhen kann sich Rene Wempen im Nationalteam aber nicht, denn der Status gilt jeweils nur für ein Jahr, und die Schützen müssen sich jedes Jahr aufs Neue dafür qualifizieren – über zwei Ranglisten-Wettbewerbe. „Da oben ist die Luft schon sehr dünn für Rene“, berichtet sein Vater. Denn Rene wird im kommenden Jahr 21. Und muss sich so bereits für den B-Kader qualifizieren – für die Erwachsenen-Nationalmannschaft. „C- und B-Kader – das ist wie beim Fußball die U 21 und die Nationalmannschaft“, erklärt der Sportschütze. Und bei diesen Ranglisten-Wettbewerben liegt die Latte dann noch ein wenig höher als bei der Qualifikation für den C-Kader. An diesem Wochenende findet das erste der beiden Ranglisten-Schießen in Suhl/Thüringen statt, das zweite ist dann am ersten August-Wochenende in München-Hochbrück. Spätestens dann wird der Wiefelsteder wissen, ob er es ins Nationalteam der Erwachsenen geschafft hat.

Traum vom Weltcup

Was kann ihn dann sportlich noch reizen? „Der „Weltcup“, sagt der 20-Jährige – der Wettkampf mit den besten Schützen der Welt. Das wäre dem Wiefelsteder sogar wichtiger als die Teilnahme bei Olympia. „Die Bedeutung der deutschen Sportschützen in der Weltspitze ist derzeit nicht sehr groß“, weiß der Wiefelsteder, der seiner Leidenschaft neben einem Beruf nachgeht: Er ist Feinwerkmechaniker bei Eberlei Maschinen in Wiefelstede. Chef Theo Eberlei unterstützt den Schützen und lässt ihn auch ziehen, wenn Wettkämpfe anstehen. „Sonst wäre die Teilnahme am Schießsport auf diesem Level auch gar nicht möglich“, freut sich Rene über das Verständnis seines Chefs. Logisch, dass Vater Sven sehr stolz auf seinen Sohn ist. „Mich beeindruckt, wie Rene sein Ziel stets verfolgt hat“, sagt er. An diesem Freitag schießt der 20-Jährige bereits in Suhl: Er war am Donnerstag angereist.

Rene war noch nicht ganz zehn, als er in den Schützenverein Wiefelstede eintrat. „Gleich im ersten Jahr wurde ich bereits Schüler-Schützenkönig des Vereins – mein erstes Highlight“, erinnert er sich und lächelt. Mittlerweile hat der Wiefelsteder auch drei Bronze- und zwei Silbermedaillen bei der Deutschen Meisterschaft geholt. In München-Hochbrück wird er auch in diesem Jahr vom 24. August bis 1. September wieder dabei sein – gemeinsam mit 13 oder 14 Wiefelsteder Kollegen. Schließlich hat er bei allen bisherigen Medaillenerfolgen dort eines noch nicht geholt: Gold – und damit den Meistertitel.

 

Bericht & Bild:Claus Stölting

Quelle:NWZonline

Wiefelstede zielt am genauesten

Wiefelstede zielt am genauesten

SV-Luftgewehrschützen führen Liga an

Mit zwei Siegen sind die Luftgewehrschützen des SV Wiefelstede optimal in die Saison gestartet. Nach dem ersten Wettkampftag führen die Ammerländer die Tabelle in der Landesverbandsliga in der Gruppe B an. Die Schützen des SV Leuchtenburg mussten sich mit 2:2 Mannschaftspunkten zum Auftakt zufrieden geben.

Gegen den SV Rhadereistedt feierten die Wiefelsteder einen knappen 3:2-Erfolg. Rene Wempen (389 Ringe), Carsten Rohde (387) und Pascal Hemmje (378) verwandelten dabei einen 0:2-Rückstand noch in einen Sieg. Deutlicher fiel da schon das Ergebnis beim 4:1 gegen die SSG Lähden aus. Selina Venekamp (386), Rene Wepen (391), Carsten Rohde (389) und Pascal Hemmje (381) gewannen ihre Duelle.

Für die Leuchtenburger begann die Saison ebenfalls mit einem Sieg. Gegen den SV Aurich Oldendorf starteten die Ammerländer mit einem 3:2-Sieg. Für die Leuchtenburger waren Felix Otten (379), Kerstin Vogelsang (373) und Alisha Kathmann (386) erfolgreich. Im Anschluss setzte es gegen die Sportschützen Bremen jedoch eine Niederlage. Dabei brachte Felix Otten sein Team im Stechen in Front. Da sich jedoch nur noch Geelke Röben (385) durchsetzen konnte, blieb es bei der 2:3-Pleite der Ammerländer.

Der nächste Wettkampf findet am 11.November statt.

 

 

 

Quelle:NWZonline

Talent schießt sich auf deutsche Spitze ein

Talent schießt sich auf deutsche Spitze ein

19-jähriger Rene Wempen Teil des Landeskaders – Gute Platzierungen bei DM-Teilnahmen

Nimmt konzentriert Maß: Rene Wempen (beim Schuss) erhält bei seinen Trainingseinheiten in Wiefelstede Unterstützung von Sven Wempen (links), Günther Peper (3. von links) und Trainer Burghard Tönjes.

Nimmt konzentriert Maß: Rene Wempen (beim Schuss) erhält bei seinen Trainingseinheiten in Wiefelstede Unterstützung von Sven Wempen (links), Günther Peper (3. von links) und Trainer Burghard Tönjes.

Als nächstes Ziel hat sich der Wiefelsteder die Teilnahme an der Europameisterschaft 2017 gesetzt. Vor neun Jahren kam Wempen zum Schießsport.

Wie schnell Träume wahr werden können, hat Rene Wempen zügig gelernt. Als der Wiefelsteder vor neun Jahren das erste Mal auf dem Schießstand beim Wiefelsteder Schützenverein stand, hätte er aber sicherlich nicht gedacht, dass er bereits zwei Jahre später zum ersten Mal bei einer Deutschen Meisterschaft antreten würde. Für den 19-jährigen Sportschützen soll damit aber nicht Schluss sein. Er hat größere Ziele. „Ich würde gerne in der Nationalmannschaft und bei der Europameisterschaft schießen. Wenn man die ersten Ziele erreicht hat, möchte man auch höher hinaus“, sagt der Sportschütze selbstbewusst.

„Rene wollte schon immer mal das Schießen ausprobieren“, erinnert sich sein Vater Sven. Also fuhr Familie Wempen zum Wiefelsteder Schießstand und ließ den Junior probieren. Burghard Tönjes, der bereits seit 26 Jahren als Trainer tätig ist, fiel das Talent sofort auf. „Rene hat ein gutes Verständnis und die Vorgaben sofort umgesetzt. Er wusste von Anfang an, was er machen musste“, lobt Tönjes seinen Schützling. Statt auf dem Fußballplatz verbrachte Rene Wempen seine Freizeit nun auf dem Schießstand – und das mit Erfolg.

Bereits in 2008 erkämpfte sich der Wiefelsteder einen Platz beim Kadersichtungstraining und eroberte sich fortan einen Platz im Landeskader Nordwest und im Team des Schützenbundes Niedersachsen in Hannover. 2009 trat der Nachwuchsschütze das erste Mal bei der Deutschen Meisterschaft an. Neben den zahlreichen Sichtungsturnieren und Lehrgängen tritt der 19-Jährige auch in der Liga für die Wiefelsteder Schützen in der Landesverbandsliga an. „Es ist eine tolle Sache, dass der Verein so hinter mir steht. Auch die Trainer hängen sich voll rein“, freut sich Rene Wempen.

Das viele Training macht sich bezahlt. Seit drei Jahren steht Wempen Spitzenkader des Schützenbundes Hannover (ISBN). Bei den Deutschen Meisterschaften 2012 und 2013 holte Wempen in der Jugendklasse mit dem Kleinkaliber die Plätze zwei und drei. 2014 und 2015 erreichte er in der Juniorenklasse im Liegendkampf die Plätze zwei und drei. Auch in diesem Jahr konnte Wempen, der eine Ausbildung zum Feinwerkmechaniker absolviert, bei internationalen Wettkämpfen in Berlin, Hannover und Dortmund gegen namhafte Konkurrenz vordere Plätze erreichen.

Sein ganz großes Ziel hat er im ersten Anlauf noch nicht erreicht. Beim ersten Qualifikationsschießen für die Europameisterschaft verpasste der Ammerländer die nötige Punktzahl. Doch auch davon wird sich der 19-Jährige nicht entmutigen lassen. Im nächsten Jahr will er die Norm für die Teilnahme an den europäischen Wettkämpfen erreichen. Derzeit trainiert der Wiefelsteder bereits für die Deutschen Meisterschaften, die Ende August stattfinden. Denn auch dort steht das ganz große Ziel, der Meistertitel noch aus.

 

 

Bild/Bericht:Lars Puchler

Quelle: NWZonline