Archiv der Kategorie: 2014

Schützen werden zu Weihnachtsmännern

Große Freude: Die Kinder im „Kinderhaus Wehde“ machten bei der Bescherung große Augen.

Große Freude: Die Kinder im „Kinderhaus Wehde“ machten bei der Bescherung große Augen.

Kindern mit Geschenken eine Freude machen: Seit 35 Jahren haben es sich die Wiefelsteder Schützen zur Aufgabe gemacht, Heranwachsenden aus dem „Kinderhaus Wehde“ bei Neuenburg Weihnachtswünsche zu erfüllen.

Auch in diesem Jahr hatte sich eine Abordnung der Schützen auf den Weg nach Neuenburg gemacht, damit 17 Kinder, die alle in ihrer früheren familiären Umgebung belastende Erfahrungen machen mussten, voller Freude ihre Geschenke in Empfang nehmen konnten. „Da braucht man keine Worte des Dankes, die strahlenden Kinderaugen sagen so unendlich viel aus. Da bekommen wir als Überbringer sogar feuchte Augen“, stellte der Vorsitzende des Schützenvereins, Dirk Siemen, beeindruckt fest.

Die Finanzierung der Geschenke wird dadurch ermöglicht, dass die Wirte der Wiefelsteder Schützenhalle, Jutta und Thomas Brüntje, und deren Mitarbeiter das eingenommene Trinkgeld während des Schützenfestes komplett der guten Sache zur Verfügung stellen. Zudem haben viele Vereinsmitglieder für die Geschenke der Kinder Geldbeträge gespendet. In diesem Jahr kamen als Förderer außerdem noch Mitarbeiter der Firma „Rügenwalder“ aus Bad Zwischenahn hinzu.

Nachdem die Kinder eine moderne Weihnachtsgeschichte aufgeführt hatten, verteilte der Weihnachtsmann aus dem Schützenverein die Geschenke an die Kinder, die sich artig für die Präsente bedankten. „Und im nächsten Jahr sehen wir uns hoffentlich wieder“, waren sich die Kinder beim Abschied von den Wiefelstedern einig.

 

Bild: privat

Quelle: NWZonline

Alexander Steinbach unschlagbar mit 600 von 600 Ringen

Alex_600

Am 5. Oktober diesen Jahres trafen sich erneut viele Top-Schützen aus Deutschland, Dänemark, Schweden und Norwegen auf dem Schießstand im Schützengehölz in Winsen (Luhe). Ausgetragen wurde die 22. Internationalen Norddeutschen Meisterschaften im KK-Liegendkampf. Das hervorragend besetzte Starterfeld begeisterte die Zuschauer; geschuldet auch der Tatsache, dass sich im Vorkampf auf Stand 1 eine Sensation anbahnte. Dort startete der deutsche Vize- und Mannschaftsmeister der Altersklasse in dieser Disziplin, Alexander Steinbach. Schnell machte es auf der Anlage die Runde, dass der 53-jährige von der SSG Teutoburger Wald auch nach dem 43. Schuss noch ohne Fehler war. Die Zuschauertraube hinter dem Schützen wurde immer größer. Alle hofften fieberhaft, dass auch der nächste Schuss wieder eine Zehn werden würde. Nach 38 Minuten und 11 Sekunden fiel die 60. Zehn – die Sensation war geschafft. Jubel, Applaus – die Begeisterung war grenzenlos.

Dieser Rekord bekommt jetzt eine neue Dimension. Mehr als 600 Ringe gibt es nicht. Also notieren wir Zehntel-Ringwertung! Wenn man bedenkt, dass der aktuelle Weltrekord von den Russen Kamensky bei 632,3 Ring liegt, sind die jetzt von Steinbach erzielten 630,8 ein richtiges „Pfund“. Dazu bewies Alexander Steinbach dann auch im Finale seine Nervenstärke; wäre er doch fast im Viertelfinale gegen seinen Mannschaftskameraden Marco Hummler (WM Teilnehmer 2014 in Granada) ausgeschieden, als beide ringgleich einen Stechschuss abgeben mussten. Konnte er dann aber auch erst mit dem letzten Schuss von sieben Durchgängen das Finale für sich entschieden und den Hauptpreis mit nach Hause nehmen.

Schon morgens, im ersten Durchgang des Vorkampfes, ließ Kenneth Nielsen aus Dänemark aufmerken, als er beachtliche 597 Ringe vorlegte. In dem leistungsstarken Teilnehmerfeld erreichten 17 Schützen ein Ergebnis von 590 und mehr Ringen. Auch das Mannschaftsergebnis 2014 war neuer Standrekord: die SSG Teutoburger Wald siegte mit 1789 Ringen (Steinbach 600, Venger 596 und Hummler 593) vor dem Vorjahressieger, SV Barbarosse Fenken vom Bodensee. Alle Ergebnisse sind auf der Internetseite des Schützenkorps Winsen (Luhe) www.skwinsen.de nachzulesen. Wenn man den Namen oder das Ergebnis anklickt, erhält man das komplette Schussbild. Die nächste Veranstaltung, die 23. Internationale Norddeutsche Meisterschaft, findet am 3. und 4. Oktober 2015 statt.

 

 

Quelle: Fachzeitschrift „Der Norddeutsche Schütze 12/14“

Text: Hans-Joachim Krefft

Bild: http://nssv.de/

„Höchste Anerkennung“ für Engagement

Gemeinde zeichnet Dirk Brunßen, Theo Gerdes, Fremer Heeren und Burghard Tönjes aus

Die Lobreden wurden von Vereinsvertretern gehalten. Heinz Friedrichs und Leonie Grote unterhielten die Gäste.

von Claus Stölting

 Geehrt wurden (großes Bild vorne, von links): Fremer Heeren, Dirk Brunßen, Theo Gerdes und Burghard Tönjes. Dank sagten Jörg Pieper (hinten, Mitte) sowie die stellvertretenden Bürgermeisterinnen Katharina Dierks (hinten) und Sylvia Bäcker (rechts). Die Gäste unterhielten auf Plattdeutsch Heinz Friedrichs als „Lotti Pingel“ (links) und Leonie Grote (rechts) aus Bokel.  - Bild: Claus Stölting

Geehrt wurden (großes Bild vorne, von links): Fremer Heeren, Dirk Brunßen, Theo Gerdes und Burghard Tönjes. Dank sagten Jörg Pieper (hinten, Mitte) sowie die stellvertretenden Bürgermeisterinnen Katharina Dierks (hinten) und Sylvia Bäcker (rechts). Die Gäste unterhielten auf Plattdeutsch Heinz Friedrichs als „Lotti Pingel“ (links) und Leonie Grote (rechts) aus Bokel. – Bild: Claus Stölting

Wiefelstede – „Heute ist Euer Tag“, stellte Wiefelstedes Bürgermeister Jörg Pieper am Donnerstagabend jene vier Bürger der Gemeinde in den Mittelpunkt, die nach einem Beschluss des Verwaltungsausschusses für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement geehrt werden sollten.

Erstmals fand die Ehrung nicht im Rathaus, sondern in Rabes Gasthof statt. Und erstmals hielten Vertreter der Vereine, in denen sich die zu Ehrenden engagieren, auch die Lobreden. Die Gemeinde ehrte an diesem Abend Dirk Brunßen (SSV Gristede), Theo Gerdes (Verein Begegnungsstätte Heinrich Kunst und Ortsbürgerverein Metjendorf-Heidkamp-Ofenerfeld), Fremer Heeren (Ortsbürgerverein Wiefelstede) und Burghard Tönjes (Schützenverein Wiefelstede). „Euer Engagement verdient höchste Anerkennung“, stellte der Bürgermeister fest.

„Ehrlich und fair“
Das begründete bei Dirk Brunßen der langjährige Vorsitzende des SSV Gristede, Egon Kaiser. Seit 40 Jahren gibt es den Verein und solange ist Brunßen dabei, seit 1993 auch als 2. Vorsitzender und seit 1997 bis heute als Geschäftsführer. Brunßen hat von Anfang an mit angepackt und den Verein mit aufgebaut, war Mannschaftsführer bei den Fußballern, Trainer vieler Jugendteams, Sportwart und ab 1993 Vorsitzender. „Immer hilfsbereit, nie verletzend, immer gut gelaunt, ehrlich, fair zu allen, aus wenn es Probleme gibt“, sagte Kaiser: „Wenn einer diese Auszeichnung verdient hat, dann bis Du es.“

Als eine „in vielen Bereichen herausragende Persönlichkeit“ bezeichnete der Vorsitzende des Vereins Begegnungsstätte Heinrich Kunst, Dr. Dieter Thierfeld, den Metjendorfer Theo Gerdes. Gerdes engagiere sich seit vielen Jahren neben seiner beruflichen Tätigkeit und seiner Familie mit drei Kindern in der Gemeinde – so seit 1997 im Verein Begegnungsstätte Heinrich Kunst, wo Gerdes vielen Menschen auch über die Gemeindegrenzen hinaus als Motor und Organisator vieler plattdeutscher Veranstaltungen bekannt ist. Seit 1999 ist er zudem Vorsitzender des Ortsbürgervereins Metjendorf-Heidkamp-Ofenerfeld und hat sich „umfangreich zum Wohl der Bevölkerung im Süden der Gemeinde eingesetzt“, belegte Thierfeld das Engagement Gerdes’.

„Zuverlässigkeit selbst“
Als „Glücksfall“ für den Ortsbürgerverein Wiefelstede hat Vorsitzender Helmut Völkers Fremer Heeren bezeichnet. Der 58-Jährige hatte sich bereits als Hauptorganisator des Dorffestes Anerkennung erworben und ist heute als Vorstandsmitglied in erster Linie für den „Hof Kleiberg“ zuständig – als Hausmeister und Gebäudemanager in einer Person. „Fremer ist die Zuverlässigkeit selbst“, sagte Völkers. Bei ihm liefen alle Fäden bei Veranstaltungen zusammen – wie bei der alljährlichen Knobelwoche des Ortsbürgervereins, bei der in diesem Jahr mehr als 700 Gäste gezählt worden und mehr als 90 Helfer eingesetzt waren. „Das kann nur einer, der mit Menschen umgehen kann“, meinte Völkers und schloss: „Die Gemeinde hat mit dieser Ehrung genau den Richtigen getroffen.“

„Unverzichtbarer Motor“
Als „unverzichtbaren Motor“ der Jugendarbeit im Schützenverein Wiefelstede bezeichnete Vizepräsident Marten von Lienen Jugendsportleiter Burghard Tönjes. Er ist seit frühester Kindheit Mitglied – „an diesem Abend genau 11422 Tage, 20 Stunden und 15 Minuten“, rechnete von Lienen vor. Schon mit 17 wurde er Jugendsportleiter. 27 Jahre später hat er das Amt immer noch und füllt es „mit größter Motivation“ aus, wie der Vizepräsident betonte. Unzählige Kreis-, Bezirks- und Landesmeistertitel und auch viele Erfolge bei der Deutschen Meisterschaft sind das Ergebnis seines Einsatzes. „Immer wenn wir dachten, mehr geht nicht, wurden wir von Burghard überrascht“, fasste der Vizepräsident dessen Engagement zusammen.

Den Unterhaltungsteil bestritten Heinz Friedrichs in seiner Rolle als „Lotti Pingel“ sowie Leonie Grote. Die 14-Jährige präsentierte plattdeutsche Geschichten und überraschte die Gäste auch mit dem solo präsentierten Lied „Dream a little Dream of me“.

Quelle: http://www.nwzonline.de/wiefelstede/hoechste-anerkennung-fuer-engagement_a_20,0,1741339850.html#

Anerkennung für großen Einsatz

EhrungUnser langjähriges Mitglied und Jugendtrainer Burghard Tönjes erhielt am 27. November 2014 eine Ehrenurkunde der Gemeinde Wiefelstede anlässlich seines „Einsatzes für das Gemeinwesen der Gemeinde Wiefelstede“ überreicht.

Ehrenplakette

Ein ausführlicher Bericht folgt morgen früh in Ihrer NWZ oder gegen Abend hier.