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Neues Ehrenmitglied im Ammerländer Schützenbund

Neues Ehrenmitglied im Ammerländer Schützenbund

Mit Dirk Siemen hat der Ammerländer Schützenbund ein neues Ehrenmitglied. Am vergangenen Wochenende wurde Dirk Siemen auf der ASB Delegiertentagung 2021, als Dank und Anerkennung für langjährige Verdienste im Ammerländer Schützenbund e.V., zum Ehrenmitglied ernannt. Somit ist er nach Christian Hienen (1973) und Fritz Thien (1981) das dritte Ehrenmitglied des Schützenvereins Wiefelstede. Zu dieser Ehrung freut sich der Verein sehr mit ihm.

Schützen beschenken Kinder

Einmal Geschenke einladen: Alexander Krumnow (links) holte sie gestern bei Dirk Siemen (rechts) ab. Jörg Weden half beim Beladen des Autos.

Der Schützenverein Wiefelstede beschenkt wieder die Bewohner des „Kinderhofes Wehde“. Am Donnerstag wurden die Päckchen beim Alt-Präsidenten des Vereins, Dirk Siemen, abgeholt.

Seit gut 38 Jahren ist es Brauch, dass die Wiefelsteder Schützen sich vor Weihnachten um Geschenke für die Kinder und Jugendlichen des „Kinderhofes Wehde“ bei Neuenburg/Zetel kümmern. Auch in diesem Jahr sollte mit der Tradition nicht gebrochen werden, obwohl wegen Corona der Ablauf etwas geändert werden musste.

Von den Trinkgeldern, die während des Schützenfestes gesammelt werden, und Überschüssen aus anderen Aktionen des Schützenvereins (SV) Wiefelstede werden jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit kleinere Wünsche der Bewohner dieser Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung erfüllt. Diese schreiben auf eine Karte ihre Wünsche, die von elektrischem Spielzeug über Haushaltswaren bis hin zu Bettwäsche und Textilien reichen. Die Schützen kümmern sich anschließend darum, dass die Wünsche wahr werden. „Gut eine Woche vor Weihnachten bringen wir die Sachen, festlich eingepackt von Christa Freymuth, dann zum „Kinderhof“, wo sie während einer kleinen Feier überreicht werden“, erzählt Dirk Siemen, „Alt-Präsident“ des SV Wiefelstede.

In diesem Jahr ist alles etwas anders. So konnte das Schützenfest nicht stattfinden, was bedeutete, dass es keine Einnahmen gab. Auch andere Veranstaltungen der Schützen mussten ausfallen. Um die Weihnachtsaktion auch dieses Mal durchführen zu können, rief Siemen zu einer Spende auf. „Ich bin überwältigt von der Bereitschaft unserer Mitglieder, hier zu helfen und zu unterstützen“, war er von der Resonanz beeindruckt. Alle Wünsche konnten erfüllt werden.

Bescherung für Kinder

Beeindruckt zeigte sich auch Alexander Krumnow, der zusammen mit seiner Frau Melanie den „Kinderhof Wehde“ leitet. „Gerade in diesem Jahr hat es uns gefreut, dass die Tradition fortgesetzt werden konnte, fällt doch in dieser Zeit vieles aus. Es war kein einfaches Jahr für alle – und es ist grandios, was die Schützen hier auf die Beine gestellt haben.“ Da die Geschenke nicht persönlich vor Ort abgegeben werden können, wurden sie jetzt von Alexander Krumnow aus Wiefelstede abgeholt. In der kommenden Woche werden sie dann den Kindern und Jugendlichen überreicht.

 

Bild & Text: Erhard Drobinski

Quelle:NWZonline

Wiefelsteder Schützen werben um Spenden

Er will Kindern und Jugendlichen Weihnachtswünsche erfüllen: Wiefelsteder Altschützenpräsident Dirk Siemen

Wiefelsteder Schützen werben um Spenden

Die Wünsche der Kinder und Jugendlichen vom Kinderhof Wehde in Zetel werden seit vielen Jahren traditionell vom Schützenverein in Wiefelstede erfüllt. Doch diese Wohltätigkeitsaktion des Schützenvereins steht dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie auf dem Spiel: Die Einnahmen fehlen.

Keine Einnahmen

Viele Veranstaltungen des Schützenvereins bei denen gewöhnlich das Geld eingeworben wird, fanden in diesem Jahr nicht statt. Und da auch die Schützenhalle geschlossen ist, fehlen die persönlichen Kontakte zu den Schützenmitgliedern, die sonst häufig ihren Geldbeutel für den guten Zweck zückten.

Wunschzettel

Auch in diesem Jahr haben die Kinder vom Kinderhof Wehde wieder ihre Wunschzettel bei Dirk Siemen vom Schützenverein in Wiefelstede abgegeben. Seit über 30 Jahren betreut der Alt-Schützenpräsident die Aktion. Nun warten die Kinder, wie in den Jahren zuvor, gespannt darauf, ob ihre Wünsche erfüllt werden.

In der heilpädagogischen Einrichtung in Zetel werden Kinder vom Vorschulalter bis zur Volljährigkeit in familienähnlichen Strukturen betreut, die in ihren jeweiligen Herkunftsmilieus nicht möglich sind. Dazu gehören die Unterstützung bei der Schulausbildung, Musizieren und Freizeiten in den Ferien.

Werben um Spenden

So ist es kein Wunder, dass Dirk Siemen – um die fehlenden Einnahmen auszugleichen – um Unterstützung bittet. Wer also für die gute Sache helfen möchte, kann sich telefonisch unter Telefon 01 71/7 16 56 35 oder Telefon 0 44 02/6 98 72 oder per Mail Dirk-Siemen@t-online.de bei Dirk Siemen melden. Auch Nichtmitglieder des Schützenvereins können spenden.

Bild: Claus Stölting
Quelle:NWZonline

Sieg bei der Knobelwoche

Bei der 26. Auflage der Knobelwoche des Ortsbürgervereins Wiefelstede konnten wir den Gruppensieg erknobeln. Die Würfel kullerten im Hof Kleiberg in diesem Jahr zu unseren Gunsten und so gewann unser Fünf-Mann-Team am Ende ein Fass Bier.

Ex-König freut sich aufs Fest

Nicht vergessen: Dirk Siemen zeigt auf das Plakat des Schützenfestes, das vom 9. bis 12. August gefeiert wird .

Im vergangenen Schützenjahr war der ehemalige Vorsitzende des Wiefelsteder Schützenvereins auch Schützenkönig. Doch welche Aufgaben beinhaltet dieses Amt eigentlich?

Drei Stunden musste das Wiefelsteder Schützenvolk am vergangenen Samstag ohne König auskommen. Die Zeit auf dem Schützenthron war für Dirk Siemen abgelaufen, sein Nachfolger Dieter Jürgens musste samt Königshaus erst proklamiert werden.

Das Warten sollte sich aber lohnen, denn der neue König nahm das Zepter vor den Augen der Bevölkerung auf dem vollen Schützenplatz an. Dieter Jürgens kann sich nun über 1500 Euro Königsgeld und eine königliche Versicherung freuen. Aber es warten auch einige Pflichten auf ihn.

Dirk Siemen war bereits 2003 schon einmal König – drei Jahre danach 1. Ritter und wiederum 2015 2. Ritter – und betrat somit 2018 kein Neuland, als er wieder den Thron besteigen durfte. Doch wie wird man eigentlich Schützenkönig? Zuerst gibt es ein Königsschießen unter den Mitgliedern des gastgebenden Vereins. Dabei wird berücksichtigt, dass man vorher mindestens zehn Jahre kein König gewesen ist – sonst kann man nicht gewinnen.

„Diese Frist wurde vor ungefähr 30 Jahren eingeführt“, erinnert sich Dirk Siemen. „Es wurden gewisse Leute immer wieder Schützenkönig. Das wollte man verhindern und verlängerte die Sperre von fünf auf zehn Jahre.“ Wer sich auf der Teilnehmerliste trotz Sperre nach oben schießt, wird 1. Ritter – sofern er das nicht auch bereits war.

Ist der neue König proklamiert, bekommt dieser einen Laufplan vom Vorstand des Schützenvereins. Der beinhaltet diverse Aufgaben, die über das Schützenjahr verteilt sind: zum Beispiel befreundete Schützenvereine und andere Feierlichkeiten wie den Schützenball besuchen.

Die Proklamation ist für den Wiefelsteder Verein äußerst wichtig. „Es gab schon mal einen Anwärter vor ungefähr sechs Jahren, der König werden sollte. Der war aber wenigstens so ehrlich und sagte, dass er nach dem Schützenfest drei Wochen im Urlaub sei.“ So wurde ein anderer König proklamiert. „Der König ist schließlich zum Repräsentieren da.“

Am Schützenfestsamstag, 10. August, geht es ins Rathaus. Dort folgt die Schlüsselübergabe von Wiefelstedes Bürgermeister Jörg Pieper an den neuen König – also: Dieter Jürgens. Der hat für drei Tage die symbolische Gewalt über die Gemeindeverwaltung. Erst am Dienstag, 12. August, geht der Schlüssel zurück.

Die laut Dirk Siemen größte Aufgabe des Königs folgt in den Morgenstunden des Schützenfestsonntags. Um 8 Uhr weckt der vereinseigene Spielmannszug „Brass and More“ den König auf musikalische Art und Weise. Dann wird gemeinsam gefrühstückt. Anschließend wird es in der Straße des Königs schon mal voller. Es sind nämlich nicht nur die Ritter anwesend, sondern auch die Nachbarschaft des Königs. Findet man keinen Platz, um das Frühstückszelt aufzubauen, wird von den Schützen schon mal die Straße gesperrt. Um 13 Uhr wird dann der König beim Gasthof abgeholt und empfängt die auswärtigen Vereine. Am Montag stellt sich Dieter Jürgens noch den Jungschützen.

Wenn der 67-jährige Wiefelsteder Dirk Siemen einen Wunsch frei hätte, so wäre es, dass der eigene Spielmannszug, aber auch alle anderen Züge beim Marschieren wieder Marschmusik spielen: „Viele wissen bei der neuen Musik nicht, wie sie marschieren und treten sollen. Schön wäre es für alle Schützen, wenn sie einheitlich wieder eingeführt werden würde.“

Die Marschlänge ist indes in Wiefelstede durchaus überschaubar. „Wir wollen unsere Gäste nicht durch den Ort jagen“, verspricht Dirk Siemen. Der Marsch geht über eine Strecke von 600 Metern.

Nur lobende Worte hat der ehemalige Schützenkönig für Hauptmann Marcus Müller. „Er sorgt für den einheitlichen Look“, erklärt Dirk Siemen. Das sei aber noch nicht alles. Müller sei es ebenso, der bei auswärtigen Märschen jedes Mal eine Wiefelsteder Delegation zusammenstelle und so die Außendarstellung des Clubs organisiere.

Text & Bild:Niklas Grönitz

Quelle: NWZonline