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Fünfte Jahreszeit soll wieder steigen

Fünfte Jahreszeit soll wieder steigen

 
Nach zwei Jahren quälender Pause soll es im kommenden Jahr wieder ein Schützenfest in Wiefelstede geben. Das sogenannte Eventteam des Vereins sei schon mit den Planungen beschäftigt. Das berichtet Andre Koch, Vorsitzender der Wiefelsteder Schützen.
 
Zweimal hintereinander musste wegen der Coronapandemie das größte Schützenfest des Ammerlandes abgesagt werden. Das habe den Verein getroffen, so der Vorsitzende. Aber auch das Dorfleben habe ein wenig gelitten. Schließlich ist das Schützenfest der Treffpunkt des Jahres für Wiefelstede. Im Ort wird es auch als fünfte Jahreszeit benannt.

Kontakt mit Bands

Mit den Bands, die man für die Feste eigentlich eingeplant hatte, sei man in Kontakt geblieben, so der Schützenpräsident. „Wir sind mit den Livebands und DJs, die für das Schützenfest damals geplant waren, so verblieben, dass wenn es zeitlich passt, die beim nächsten möglichen Fest wieder dabei sind“, sagt Andre Koch. Nur mit dem Hauptakt am Freitagabend wolle man mit der Zeit gehen und was Angesagtes buchen. Mehr dazu verrät der Vereinsvorsitzende allerdings noch nicht.
 
Der Wiefelsteder Schützenverein will ein Fest für alle Bürger bieten. Eine Sause mit beschränkter Personenzahl komme für den Verein nicht in Frage, wie Koch betont: „Da wir niemanden ausschließen wollen und es ein Schützenfest für alle Bürger ist, werden wir ein Fest, das zum Beispiel auf 1000 Personen beschränkt ist, nicht planen wollen.
 

“Anfang dieses Jahres musste der Schützenverein sein Fest für dieses Jahr absagen. „Nach vielen intensiven Gesprächen und Abstimmungen mit den Genehmigungsbehörden müssen wir Euch leider mitteilen, dass wir auch in diesem Jahr weder Königsschießen noch Schützenfest durchführen können. All die derzeit auftretenden Regelungen mit Begrenzungen, Abständen und Auflagen bieten keine Möglichkeiten unseren Kern, unsere Gemeinschaft zu leben“, schrieb Koch seinerzeit.

Herber Schlag

Dass das Fest erneut abgesagt werden musste, sei nicht nur für das gesellschaftliche Leben in der Gemeinde ein herber Schlag, auch die Kasse des Vereins leidet. Ist da die Sause doch eine der Haupteinnahmequellen des Vereins. „Das müssen wir verkraften“, so der Vereinsvorsitzende.

Aber das Vereinsleben ist nicht gänzlich zum Erliegen gekommen. Unlängst konnten die Schützen ihre Generalversammlung durchführen. Auch die Gaststätte im Schützenhaus hat wieder regelmäßig geöffnet, so dass sich die Mitglieder dort treffen können.

Und fest stehe schon jetzt: Falls die Wiefelsteder Schützen feiern dürfen, dann an ihrem traditionellen Termin. Und der liegt auf dem zweiten Wochenende im August.

 

Quelle: NWZonline
Text: Jens Schopp

Vereinsleben seit zwei Jahren auf Sparflamme

Jahreshauptversammlung beim Schützenverein Wiefelstede mit reichlich Verspätung. Zahlreiche Mitglieder wurden vom Vorstand geehrt.

Vereinsleben seit zwei Jahren auf Sparflamme

Mit gut achtmonatiger Verspätung wegen Corona konnte jetzt der Schützenverein Wiefelstede seine Generalversammlung durchführen. Dazu ein sehr zufriedener Präsident: „Ich bin sehr froh, dass ihr hier so zahlreich erschienen seid“, empfing Andre Koch die Teilnehmer. Rund 70 Mitglieder waren erschienen.

Der Jahresbericht 2020 des Präsidenten und auch der Bericht des Kassenprüfers fielen recht knapp aus. Das letzte große Treffen war die Generalversammlung Anfang März vergangenen Jahres, danach legte der erste Lockdown das Vereinsleben über mehrere Monate lahm.

Erst im Herbst 2021 ging es wieder los, wenn auch mit Einschränkungen. Allerdings musste das Schützenfest erneut ausfallen, dazu konnten keine Wettkämpfe mit anderen Vereinen ausgetragen werden. Und so meldete auch der Kassenführer des Vereins, Dieter Jürgens, kaum Bewegungen im finanziellen Bereich. „Es wurde wenig ausgegeben, aber auch wenig eingenommen.“

Sportleiter berichtet

Etwas umfangreicher fiel der Bericht des Sportleiters Frank Trepiak aus, wobei er gewissermaßen den Jahresbericht 2021 vorwegnahm und die Ergebnisse bei den Deutschen Meisterschaften, die wie immer in München stattfanden, den Mitgliedern mitteilte.

Besonders erfolgreich waren die Schützen im Kleinkaliber-Liegendkampf, wobei in der Klasse Herren III Marco Hummer mit 624,9 Ringen den ersten Platz belegte. Christoph Storck wurde hier 9., Stephan Schoppe belegte den 13. Rang von 88 Startern. In der Mannschaftswertung wurde hier das Team aus Wiefelstede Zweiter bei sieben gewerteten Mannschaften.

Mitglieder geehrt

Etwas länger dauerte der Tagesordnungspunkt „Ehrungen“. Insgesamt 27 Frauen und Männer wurden für ihre 70-, 60-, 50-, 40- und 25-jährige Mitgliedschaft mit der Ehrennadel in Gold des Deutschen Schützenbundes sowie der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet. Persönlich in Empfang nehmen konnte die Auszeichnung in Gold Gerd Gerken für seine 70-jährige Mitgliedschaft. Heinrich Reins musste seine Teilnahme absagen. Für ihre 60-jährige Mitgliedschaft erhielten Hermann Fastje, Karl Kuck und Gerd Völkers die Auszeichnung persönlich. Fritz Ahlers, Heinrich Böneker und Klaus Stolle bekamen sie zugestellt. Die 50-jährigen Jubilare Siegbert Hahn, Ingo Hellbusch, Thomas Kuck, Hans Küpker jun. und Heino Tönnjes nahmen ihre Auszeichnungen bei Rabe in Empfang, während Jochen Eilers und Gerd Kuck an diesem Abend fehlten.

Für ihre 40-jährige Mitgliedschaft wurden Achim Brumund und Angela Wichmann sowie in Abwesenheit Jens Brumund und Gerd Wemken jun. geehrt. Die Silberne Ehrennadel für 25 Jahre Vereinsmitgliedschaft erhielten Sven Bärwinkel, Carsten Eberlei, Joachim Fandrey, Lothar Krawczyk, Dieter Martens, Annegret Thien, Rene Tuma und Frank Willers.

Anschließend wurde Marten von Lienen in seiner Funktion als einer der beiden stellvertretenden Vorsitzenden wiedergewählt.

 

Quelle: NWZonline

Text & Bild: Erhard Drobinski

 

Wiefelsteder Schützen bei Meisterschaft erfolgreich

Die Wiefelsteder Schützen (l.) holen bei den Deutschen Meisterschaften den zweiten Platz.
Bild: In der Mitte Marco Hummler, der neben der Silber- auch die Goldmedaille für die Einzelwertung erhalten hat, und daneben Stephan Schoppe (l.) und Holger Andersohn.

Die Wiefelsteder Sportschützen waren bei den Deutschen Meisterschaften erfolgreich. Sie kehrten mit Medaillen heim.

Die Corona-Pandemie war der Grund, weshalb auch der Schießsport lange nicht oder nur eingeschränkt möglich war, erst spät konnte wieder trainiert und in Wettbewerben die aktuelle Leistungsstärke für folgende Meisterschaften ermittelt werden, schreibt der Schützenverein Wiefelstede in einer Pressemitteilung.

Silber für die Mannschaft

Umso erfreulicher das Einzel- und Mannschaftsergebnis bei den Deutschen Meisterschaften der Sportschützen in München für Schützen des Wiefelsteder Schützenvereins.

In der Disziplin „Kleinkaliber liegend III“ errang die Mannschaft mit Stephan Schoppe, Marco Hummler und Holger Andersohn gegen starke Konkurrenz die Silbermedaille. Noch besser dann in der Einzelwertung dieser Disziplin der neue Deutsche Meister Marco Hummler, der bei 60 Schuss mit 624,9 Ringen auf das Siegerpodest steigen konnte. Die „Zahl mit Komma“ im Ergebnis erklärte Andre Koch, Präsident des Wiefelsteder Schützenvereins: „Nach den internationalen Regeln erfolgt eine dezimale Zählweise, das heißt, dass die beste 10 eine 10,9 ist, wenn der Treffer exakt im Zentrum der Scheibe liegt. In dem Wettbewerb mussten 60 Schuss abgegeben werden, und da Marco Hummler 624,9 Ringe zur Meisterschaft erreichte, hat er durchschnittlich mit jedem Schuss eine 10,4 erreicht – eine sensationelle Leistung des Wiefelsteder Schützen bei der Deutschen Meisterschaft“, schreibt Andre Koch, Präsident der Wiefelsteder Schützen.

Hoffen auf normale Wettkämpfe

Für die Zukunft hoffen die Schützen wieder auf „normale“ Wettkämpfe und Qualifikationen für Meisterschaften auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene, denn dann werden, wie in den vergangenen Jahren, mehrere Wiefelsteder Schützen in München an den Start gehen können. „Natürlich werden dann auch wieder zahlreiche Schlachtenbummler unsere Meisterschützen in die Olympia-Schießanlage nach München begleiten“, ist sich Andre Koch sicher.

Einen Empfang in Wiefelstede für die erfolgreichen Sportschützen will man ausrichten, sagt Koch. „Termine kann ich aber noch nicht nennen“, so der Wiefelsteder Schützenpräsident. Das hänge auch von der Coronalage ab.

Im vergangenen Jahr sind wegen der Pandemie die Deutschen Meisterschaften auf dem Münchener Olympia-Gelände ausgefallen. Dieses Mal fanden sie ohne Zuschauer statt. Eine Fan-Delegation aus Wiefelstede konnte sich also nicht auf den Weg in die bayerische Landeshauptstadt machen.

Bei den letzten Meisterschaften vor der Pandemie, also 2019, kehrten Wiefelsteder Schützen ebenfalls mit Medaillen um den Hals in das Ammerland zurück.

Quelle: NWZonline

 

 

Vielleicht ein Schützenfest im Kleinen

Vielleicht ein Schützenfest im Kleinen

So ein Andrang herrscht beim Wiefelsteder Schützenfest: Das werde es in der bekannten Form auch in diesem Jahr wohl nicht geben, vermutet Vereinsvorsitzender Andre Koch.

Ein Schützenfest, wie es die Wiefelsteder und die übrigen Ammerländer seit Jahrzehnten kennen, wird es in der Gemeinde wohl auch dieses Jahr wegen Corona nicht geben. Andre Koch, Präsident des Schützenvereins, hofft allerdings noch auf eine abgespeckte Version.

Das größte Schützenfest des Ammerlandes wird es wahrscheinlich in seiner bekannten Form wegen Corona auch im kommenden Sommer nicht geben. Davon geht zumindest Andre Koch, Präsident des Wiefelsteder Schützenvereins, aus. „Wenn überhaupt, wird es eine Lightversion geben“, sagt Koch. Im vergangenen Jahr war die Sause wegen der Pandemie ausgefallen.

Man müsse eben abwarten, wie sich die Corona-Zahlen entwickelten und davon hänge eben ab, was der Landkreis an Festivitäten zulasse, so der Vorsitzende. Er wäre schon froh, wenn der Verein zumindest ein neues Königshaus bekommen würde. Seit zwei Jahren haben Dieter und Dita Jürgens die Königswürde bei den Schützen inne. Um sie abzulösen, müsste ein Königsschießen möglich sein.

Schützenhalle dicht

Nur: Seit über sechs Monaten ist die Schützenhalle an der Gristeder Straße geschlossen. Auch die sonst so erfolgreichen Sportschützen des Vereins können seitdem nicht auf dem Schießstand trainieren, sagt Koch. Die Deutschen Meisterschaften in München finden nicht statt. Dort sammelten die Wiefelsteder Schützen in den vergangenen Jahren zahlreiche Medaillen.

Dass er ein paar Schausteller zu einem kleinen Schützenfest akquirieren könne, davon geht Koch aus. Die stünden ja selbst alle in den Startlöchern, um wieder Feste und Märkte bespielen zu können.

„Wir hoffen, dass wir in absehbarer Zeit zumindest wieder unsere Halle für Mitglieder öffnen können“, so Andre Koch.

Kaum Mitgliederverlust

Er sagt aber auch, dass eine Genehmigung für ein Schützenfest mit einer begrenzten Besucherzahl schwierig sein könnte. „Wenn wir nur 100 Besucher einlassen dürfen, werden wir es nicht machen“, so der Vorsitzende. Was, wenn es einen Ansturm auf das Festgelände geben sollte?

Positiv hingegen sei zu verzeichnen, dass die Pandemie und das damit einhergehende ruhende Vereinsleben keine Mitglieder gekostet habe. Der Schützenverein (über 600 Mitglieder) habe auch in Corona-Zeiten nur die üblichen Fluktuationen zu verzeichnen, wie Andre Koch berichtet.

Ende Juni feiern eigentlich die Schützen in Metjendorf ihr Fest. Aber auch dort war im Februar noch nichts geplant. Da hätte man schon mit den ersten Vorbereitungen beginnen müssen, wie Dieter Kuck, zweiter Vorsitzender des Vereins damals sagte. Das gleiche gilt für den Schützenverein Gristede. Auch dort hängt alles in der Luft.

 

Quelle: NWZonline

Sieg bei der Knobelwoche

Bei der 26. Auflage der Knobelwoche des Ortsbürgervereins Wiefelstede konnten wir den Gruppensieg erknobeln. Die Würfel kullerten im Hof Kleiberg in diesem Jahr zu unseren Gunsten und so gewann unser Fünf-Mann-Team am Ende ein Fass Bier.