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Vereinspräsident regiert im Jubiläumsjahr

Vereinspräsident regiert im Jubiläumsjahr

1.Ritter: Henning Roßkamp; König:Dirk Siemen; 2.Ritter: Peter Schrauwen

Der Schützenverein Wiefelstede hat sein Jubiläumskönigshaus ermittelt. Dabei ging es auch um eine besondere Wette.

Am Freitag, 10. August, beginnt in Wiefelstede das große Schützenfest des Schützenvereins Wiefelstede. Doch wenn den Worten des Präsidenten Dirk Siemen und anderen Mitgliedern geglaubt werden darf, hat die eigentliche Veranstaltung dazu bereits am Samstag mit der Proklamation des Königshauses begonnen.

„In diesem Jahr feiern wir unser 125. Schützenfest, ein Jubiläum, das uns veranlasst hat, zu sagen, dass es beim Königsschießen keine Beschränkungen gibt“, erklärte Siemen. Sonst können bei den Wiefelstedern die Könige erst nach zehn Jahren, die Königinnen erst nach fünf Jahren wieder um die Krone im Verein schießen. Dieses Mal ist es wirklich allen offen, sich zum Jubiläumsjahr in die Annalen des Vereins eintragen lassen zu können.

Bevor es zur Proklamation der vielen Königshäuser kam, konnte Präsident Siemen feststellen, dass alle sieben Königshäuser ihre Präsentanten gefunden haben. Bei den Schützen erreichte Vereinspräsident Siemen das Privileg, zum 125-jährigen Bestehen des Vereins für die nächsten zwölf Monate als Schützenkönig zu fungieren. Als Ritter stehen ihm Henning Roßkamp und Peter Schrauwen zur Seite. Schützenkönigin wurde Angela Wiechmann, umrahmt von den Hofdamen Ingrid Janssen und Dieta Jürgens.

Neue Lichtpunktkönigin, hier können sich die jüngsten Mitglieder des Vereins beweisen, wurde Lenia Haschen. Ihr stehen Jenna Renken und Johanna Eberlei zur Seite. Bei der Gruppe Schüler/Jugend setzte sich Mattis Popken als neuer König vor Focke Wilkens und Kevin Fleiger durch. In der Juniorenklasse wurde Pascal Hemmje der neue König. Ihm stehen Niklas Thoben und Mattes Meischen zur Seite.

Während beim Spielmannszug Wiefelstede, der zur gleichen Zeit seinen eigenen König ausschießt, sich am Ende Timon Sandkuhl vor Anika Segerdiek und Louisa Tapken durchsetzen konnte, wurde bei den Senioren Fritz Büntemeyer neuer König. Ihm stehen Helmuth Gorath und Gerd Gerken zur Seite.

Die Seniorenabteilung konnte sich insgesamt freuen, hatte sie doch eine Wette mit dem Präsidenten des Vereins gewonnen. Siemen hatte im Januar gewettet, dass es die Senioren nicht fertig bringen würden, sich am Königsschießen mit 40 Personen oder mehr zu beteiligen.

Es waren laut Peter Kuhn, Seniorenbetreuer im SV Wiefelstede, am Ende mehr als die geforderten 40 Personen, die sich am Samstag auf dem Festplatz einfanden, um sich in der Schießhalle an dem Wettbewerb zu beteiligen. Mit der Wette gelang es, viele Senioren zum Schießwettbewerb zu locken. „Der älteste Teilnehmer, der heute dabei war, ist 91 Jahre alt. Unser Ziel, gerade die Älteren aktiv einbinden zu können, ist uns gelungen“, sagte Gerd Martens vom Event-Team, der seit vielen Jahren für die Durchführung dieser Veranstaltung tätig ist, die auch dieses Mal von sehr vielen Besuchern verfolgt wurde.

 

Bild: Ingo Hellbusch

Text: Erhard Drobinski

Quelle: NWZonline

Unsere Königshäuser 2018 – Dirk Siemen neuer König

Unsere Königshäuser 2018

 

Schützenklasse
König: Dirk Siemen
1.Ritter: Henning Rosskamp
2.Ritter: Peter Schrauwen
Damen
Königin: Angela Wiechmann
1.Hofdame: Ingrid Janßen
2.Hofdame: Dieta Jürgens
Junioren
König: Pascal Hemmje
1.Ritter: Niklas Thoben
2.Ritter: Mattes Meischen
Senioren
König: Fritz Büntemeyer
1.Ritter: Helmuth Gorath
2.Ritter: Gerd Gerken
Schüler/Jugend
König: Mattis Popken
1.Ritter: Focke Wilkens
2.Ritter: Kevin Fleiger
Lichtpunkt
Königin: Lenia Haschen
1.Hofdame: Jenna Renken
2.Hofdame: Johanna Eberlei
Spielmannszug
König: Timon Sandkuhl
1.Hofdame: Anika Segerdiek
2.Hofdame: Louisa Tapken

Lichtpunktschützen schaffen Qualifikation

Lichtpunktschützen schaffen Qualifikation

Anfang Mai haben sich bei der Bezirksmeisterschaft wieder mehrere Schützen der Lichtpunktabteilung des SV Wiefelstede für die Landesmeisterschaft in Bassum qualifiziert. Vom 26.05.-27.05.2018 haben dann Lenia Haschen, Ole Claußen, Lara Ihmels, Johanna Eberlei, Fabian Siggelkow und Jenna Renken ihr ganzes Können unter Beweis gestellt. Die Betreuer sind mit den geschossen Ergebnissen sehr zufrieden und freuen sich das Jenna Renken es wiederholt geschafft hat, sich für den Norddeutschland Cup am 20.10.2018 in Dortmund zu qualifizieren. Sie hat in ihrer Klasse den 3. Platz gemacht. Der 1. Platz wurde von Elisa Bruns und der 2. von Melia Strüwing jeweils von der SSG Lähden belegt.

Mit Lichtpunktschießen bei Kindern „Nerv getroffen“

Mit Lichtpunktschießen bei Kindern „Nerv getroffen“

Schützenverein Wiefelstede hat am Sonnabend gut zehn interessierte Kinder zu Gast

Auch Arijeta (9), Fleiger (9) und Jan (9) interessierten sich am Sonnabend fürs Schießen mit dem Lichtpunktgewehr. Der Schützenverein Wiefelstede hatte zu einem ersten Schnuppertraining für die neue Gruppe eingeladen.

Auch Arijeta (9), Fleiger (9) und Jan (9) interessierten sich am Sonnabend fürs Schießen mit dem Lichtpunktgewehr. Der Schützenverein Wiefelstede hatte zu einem ersten Schnuppertraining für die neue Gruppe eingeladen.

Gute Stimmung herrschte am Sonnabend beim Schützenverein in Wiefelstede. Der Verein hatte Kinder ab acht Jahren zu einem „Schnupperschießen“ mit dem Lichtstrahl, der auf eine elektronische Zielscheibe trifft, in die Schießhalle an der Gristeder Straße eingeladen. Und knapp zehn Kinder – Mädchen und Jungen – kamen. Sie alle durften die vier neuen Lichtpunktgewehre des Vereins ausprobieren.

Julian Jochens, mit 22 Jahren frischgebackener Leiter der neuen Abteilung Lichtpunktschießen, hat schon als Kind gern auf Schützenfesten oder dem Kramermarkt in Oldenburg an den Schießbuden gestanden und Rosen, Teddybären und andere Utensilien „erschossen“. Heute betreut er die Kinder beim Übungsschießen. „Wir wollen Kinder schön frühzeitig an diesen Sport heranführen, denn mit zwölf Jahren können sie schon mit dem Luftgewehr schießen“, so Jochens.

Kevin (9) war schon sehr erfolgreich und hat gleich beim ersten Mal mehrmals die 10 getroffen. „Es hat großen Spaß gemacht“, sagt Kevin und wartet schon wieder darauf, dass ein Platz frei wird. Währenddessen entspannt er sich beim „Schiffe versenken“. Er ist noch nicht Vereinsmitglied, aber es hat den Eindruck, dass Jochens ihn wohl bald als „Neuzugang“ gewinnen kann. „Vielleicht trete ich bald in den Verein ein“, sagt Kevin und sieht, dass schon wieder ein Platz an einem Gerät frei geworden ist.

Auch Jasper Spoede, stellvertretender Sportleiter, „unterrichtet“ heute die kleinen Schützen. „Wichtig ist, dass der Körper entspannt ist“, meint der Sportler. „Das erreicht man am besten, wenn man langsam ausatmet und dann abdrückt“, weiß Spoede. Das hatte wohl auch Benita (10) verstanden, denn ihre Ergebnisse waren mehr als lobenswert. „Obwohl das Gewehr ein bisschen schwer auf der Schulter lag“, hatte sie festgestellt“. Immerhin wiegt das Gewehr rund 1,5 Kilogramm – für für einen Kinderkörper sicherlich kein leichtes Gewicht. „Aber es war toll, als ich meine Ergebnisse sah“, berichtet sie mit Stolz. Jendrik (9) möchte „auch wohl dabei bleiben“, wie er sagt. Seine Mutter hatte den Bericht in der Zeitung gelesen und ihn gefragt, ob das was für ihn wäre. „Ich wollte aber nicht so gern allein gehen, da habe ich meinen Freund Kevin gefragt und jetzt sind wir beide hier“, sagte Jendrik.

Offenbar hat der Schützenverein bei einigen Kindern sinnbildlich den „Nerv getroffen“ beim Lichtpunktschießen. Ein Lichtpunktgerät verschießt keine Munition und ist deshalb nicht den Waffen zuzurechnen. Somit kann es von allen Altersstufen benutzt werden. Ein Adapter, der einen Lichtstrahl aussendet, wird an einer Sportwaffe befestigt. An der Zielscheibe befindet sich ein Sensor, der die Lage des eintreffenden Lichtstrahls auf einen Zehntelmillimeter genau feststellt und am Computer anzeigt.

Immer sonnabends ab 15 Uhr soll das Lichtpunktschießen in Zukunft im Schützenverein in Wiefelstede stattfinden, parallel zum Training der Jugendabteilung. Empfohlen wird die Teilnahme ab etwa acht Jahren. Möglich ist sie allerdings bereits ab sechs Jahren.

 

 

Text & Bild: Eilert Freese

Quelle:NWZonline

Schützenverein will Kinder noch früher gewinnen

Am 16. Januar erstmals Schnuppertraining fürs Lichtpunktschießen – Für Kinder  ab sechs Jahren möglich

Mattis und Julius (10, vorne) legen mit dem Lichtpunktgewehr an. Die neue Gruppe wird von Julian Jochens (links) betreut. Ihm stehen weitere sieben Betreuer zur Seite – und Jugendtrainer Burghard Tönjes (2. von rechts).

Mattis und Julius (10, vorne) legen mit dem Lichtpunktgewehr an. Die neue Gruppe wird von Julian Jochens (links) betreut. Ihm stehen weitere sieben Betreuer zur Seite – und Jugendtrainer Burghard Tönjes (2. von rechts). Bild: Claus Stölting

Empfohlen wird die Teilnahme ab etwa acht Jahren. Ein Lichtstrahl, der auf eine elektronische Zielscheibe trifft, „ersetzt“ echte Munition.
Vier Lichtpunktgewehre wurden angeschafft.

Jugendtrainer Burghard Tönjes hatte es bereits seit 2013 anlässlich der jährlichen Generalversammlung immer wieder angemahnt: Der Schützenverein Wiefelstede müsse ins Lichtpunktschießen einsteigen, um auch Kinder unter 12 Jahren bereits für den Schießsport zu gewinnen. Nun steigt der Verein in der Tat ein: Am Sonnabend, 16. Januar, wird es ab 15 Uhr erstmals ein Schnuppertraining in der Schießhalle an der Gristeder Straße geben, zu dem alle interessierten Kinder – Mädchen wie Jungen – ab etwa acht Jahren herzlich eingeladen sind.

Gewehre angeschafft

Beim Lichtpunktschießen wird ein spezielles Gewehr verwendet, das beim Aktivieren des Abzugs einen Lichtstrahl erzeugt, der auf eine elektronische Zielscheibe trifft. Der Schützenverein Wiefelstede hat im Dezember vier solcher Gewehre und die dazu gehörenden elektronischen Zielscheiben erhalten, die in die regulären Zielscheiben für die Luftgewehrschützen eingesetzt werden können. Auch eine Betreuermannschaft für die neue Lichtpunktgruppe steht bereits. Die neue Disziplin ist der Jugendabteilung des Vereins angegliedert, stellvertretender Jugendleiter Julian Jochens hat künftig bei den Kindern das Sagen. Ihm stehen als ausgebildete Sportleiter Maike Thien, Sven Wempen, Urte Siemen, Ingrid Janßen, Marcus Müller, Monika Helms und Volker Hagendorff zur Seite. Immer sonnabends ab 15 Uhr soll das Lichtpunktschießen dann stattfinden, parallel zum Training der Jugendabteilung.

Früh Angebot machen

„Viele Kinder orientieren sich bereits vor der Grundschule und entscheiden sich für eine Sportart oder ein Hobby“, weiß Sven Wempen. Da heißt es für die Vereine, frühzeitig ein Angebot zu machen, um Nachwuchs zu gewinnen. Schließlich dürfen Kinder mit dem Luftgewehr erst ab 12 Jahren schießen, ab zehn Jahren mit einer Ausnahmegenehmigung. Lichtpunktschießen ist bereits ab sechs Jahren möglich, das empfohlene Einstiegsalter liegt bei etwa acht Jahren, weiß Julian Jochens.

Der Schützenverein hat bei entsprechendem Interesse von Kindern bereits für den kommenden Herbst gleich mal eine Vereinsmeisterschaft der Lichtpunktschützen im Blick und strebt zudem eine Teilnahme an der Kreismeisterschaft im Frühjahr 2017 an, berichtet Monika Helms. Sogar Bezirks- und Landesmeisterschaften finden in dieser Disziplin statt.

Da es sich auch beim Lichtpunktschießen um eine Konzentrationsdisziplin handelt, stehen den Kindern in den Trainingspausen in der Schützenhalle auch ein Tischkicker und Gesellschaftsspiele zur Lockerung zur Verfügung. Und natürlich haben die Betreuer auch in diesen Schießpausen ein besonderes Auge auf die Kinder, die zum Schnuppertraining am Sonnabend, 16. Januar, nur das Interesse am Schießen mitbringen müssen.

„Übergänge fließend“

Natürlich hoffen die Verantwortlichen des Vereins, dass die Kinder dann im Alter von 10 bis 12 Jahren auch in die Wiefelsteder Jugendabteilung wechseln und dem Schießsport auch weiterhin erhalten bleiben. „Die Übergänge sind ja fließend“, sagt Burghard Tönjes.

Quelle: NWZOnline