Archiv der Kategorie: 121. Schützenfest

Farah Blohm ist Schützenliesel 2014

Nach Bekanntgabe der Wahl wurde bis in den frühen Morgen gefeiert

Der Wiefelsteder, Nr. 9 vom 3.09.2014, Seite 10WW Wiefelstede. Traditionell setzte die Wahl zur Schützenliesel am Schützenfest-Montagabend wieder den Schlusspunkt unter das diesjährige Schützenfest. Nach Auszählung aller Stimmzettel konnte Moderator Wolfgang Stubbe unter dem lauten Jubel der vielen Besucher verkünden: „Schützenliesel 2014 ist Farah Blohm aus Mollberg“. Ihr zur Seite stehen als 1. Hofdame Neele Pollmeyer und als 2. Hofdame Maja Wilms-Eilers, beide aus Wiefelstede.

Doch nach dem Ehrentanz der drei Siegerinnen des Abends war noch lange nicht Schluss. Die Party zu den Klängen der Band Line Six ging bis in die frühen Morgenstunden. Die 16-jährige Farah Blohm wird nun mit Ungeduld auf den 17. Geburtstag hinfiebern, damit der Gewinn der Wochenendfahrt mit einem Mercedes SLK eingelöst werden kann. Zusätzlich gab es noch ein Taschengeld in Höhne von 1.000 Euro.

Quelle: Der Wiefelsteder, Nr. 09 vom 3. September 2014, Seite 10

Schützenfest – Nachlese

Der Schützenverein Wiefelstede lädt am Dienstag, 26. August, zur öffentlichen Schützenfest – Nachlese in die Schützenhalle ein. Beginn der Veranstaltung ist um 20 Uhr.

Hier durften nur Männer abstimmen

Die 16 Jahre alte Farah Blohm setzte sich als jüngste gegen zwölf Kandidatinnen durch. Abgestimmt wurde streng traditionell. Mit einem Preis wird die neue Schützenliesel erst mal nicht so viel anfangen können.

von Wolfgang Wittig
Die Schönsten des Abends: Schützenliesel Farah Blohm aus Mollberg (Mitte) freute sich mit ihren Hofdamen Neele Pollmeier (links) und Maja Wilms-Eilers über den Erfolg.  Bild: Wolfgang Wittig

Die Schönsten des Abends:
Schützenliesel Farah Blohm aus Mollberg (Mitte) freute sich mit ihren Hofdamen Neele Pollmeier (links) und Maja Wilms-Eilers über den Erfolg.
Bild: Wolfgang Wittig

Wiefelstede – Der Jubel konnte lauter nicht sein, als Moderator Wolfgang Stubbe am späten Montagabend das Ergebnis der Wahl der Wiefelsteder Schützenliesel bekannt gab. Mit der 16-jährigen Farah Blohm aus Mollberg hatte die Jüngste aus dem Feld der zwölf Kandidatinnen das Rennen gemacht und darf sich nun für ein Jahr Schützenliesel 2014 nennen.

Ihr zur Seite stehen als 1. Hofdame Neele Pollmeier und als 2. Hofdame Maja Wilms-Eilers, beide aus Wiefelstede. Krönender Abschluss der Zeremonie war dann der Ehrentanz der Schützenliesel mit dem amtierenden Schützenkönig Friedo Hots.

Aber nicht nur der Titel „Schützenliesel 2014“ ist Farah Blohm nun sicher, sondern auch ein Wochenende mit einem Mercedes SLK sowie die stolze Summe von 1000 Euro. Die beiden Hofdamen dürfen ein Wochenende mit einem Opel Cascada fahren und freuen sich jeweils über 300 Euro Taschengeld.

„Ich bin einfach überwältigt. Es ist ein tolles Gefühl, zu wissen, dass ich die meisten Stimmen erhalten habe. Mit dem ersten Platz hatte ich nie gerechnet, da ich ja kaum viele Wiefelsteder kenne. Aber ich habe wohl mit meiner Ausstrahlung gepunktet“, so die Schülerin der KGS Ras­tede am Tag danach. Bis drei Uhr wurde mit der Familie und Freunden im Festzelt das große Ereignis gefeiert. „Dann taten mir doch die Füße so weh, dass ich nach Hause musste“, so die Schützenliesel. Ob Farah mit der Wochenendfahrt des SLK wartet, bis sie den Führerschein hat, oder ob sie den Vater als Fahrer engagieren wird, will sich die 16-Jährige noch überlegen.

Die Spannung, wer die Schärpe der Schützenliesel umgehängt bekommen wird, ließ sich den ganzen Abend über nicht nur in den Gesichtern der jungen Teilnehmerinnen ablesen, sondern auch deren Fans waren eifrig damit beschäftigt, die männlichen Besucher des Schützenfestes von ihrer Kandidatin zu überzeugen.

Die Wahl zur Schützenliesel in Wiefelstede ist seit je her den Männern vorbehalten. Diese hatten an der Kasse einen Stimmzettel erhalten, der nur noch mit der Startnummer der Kandidatin versehen werden musste. Anders als bei den herkömmlichen Miss-Wahlen ist die Wahl zur Schützenliesel in Wiefelstede eine Sympathiewahl, bei der die jungen Damen sich zunächst in einer kurzen Vorstellung auf der Bühne, beim Tanzen mit einem Partner ihrer Wahl und den ganzen Abend über beim Promenieren über die Festwiese präsentieren.

Dabei steht bei allen Kandidatinnen der Spaß im Vordergrund, wie die 18-jährige Hanna Brumund aus Hahn-Lehmden bestätigt: „Ich bin das erste Mal dabei und es macht wirklich Spaß. Mein Vater hat ein Geschäft in Wiefelstede und daher kennen mich auch viele, die mir geraten haben, mitzumachen.“ Auch Jördis Reese (17) aus Wiefelstede hatte sich von Freunden und den Eltern überzeugen lassen: „Erst war ich mir nicht so sicher, aber dann hat es einfach nur Spaß gemacht. Es war schon toll, von so vielen Leuten angesprochen zu werden.“

Auch nach der Wahl war das 121. Wiefelsteder Schützenfest noch lange nicht zu Ende. Bis in den frühen Morgen wurde gefeiert.

NWZ TV   zeigt einen Beitrag unter www.nwzplay.de

Quelle: http://www.nwzonline.de/ammerland/kultur/juengste-gewinnt-sympathiewahl-hier-durften-nur-maenner-abstimmen_a_17,0,895780397.html

Große Gaudi für kleine Gäste

Kinderumzug zum Festplatz – Hunderte Teilnehmer

Beim Gaudinachmittag stand der Spaß im Vordergrund. Die Schützen hatten sich für ihre kleinen Gäste einiges einfallen lassen.

Hunderte Kinder liefen mit Blumenstöcken und in Begleitung ihrer Eltern, Großeltern und Geschwister beim Festumzug mit. Gestartet wurde vor dem Rathaus.

Hunderte Kinder liefen mit Blumenstöcken und in Begleitung ihrer Eltern, Großeltern und Geschwister beim Festumzug mit. Gestartet wurde vor dem Rathaus.

Wiefelstede Der Wiefelsteder Rathausplatz glich am Montagnachmittag einem Blumenmeer. Hunderte Kinder hatten sich da nämlich für ihren Umzug zum Festplatz des 121. Wiefelsteder Schützenfestes versammelt. Ausgestattet mit Blumenstöcken ging es in Begleitung der Eltern, Großeltern und Geschwister dann pünktlich los – angeführt von den Schützen des Wiefelsteder Schützenvereins und den Musikern des örtlichen Spielmannszuges.

Gaudinachmittag für Kinder

Von der Kirchstraße über die Amselstraße kam der Umzug schon nach wenigen Minuten am Festplatz an. „Oh, mit dem Karussell muss ich fahren“, freute sich der achtjährige Markus aus Metjendorf, als er das „1001 Nacht“ erspähte und zog seinen Vater auch gleich in die Richtung.

Am Eingang zum Festgelände verteilten indes Fritz Büntemeyer und Norbert Militzer vom Wiefelsteder Schützenverein Überraschungstüten mit allerhand süßen Leckerein, wie Büntemeyer verriet.

Der Empfang der Kinder sei längst Tradition, berichteten sie. „Wir verteilen die Überraschungstüten jedes Jahr gern“, so Büntemeyer. „Und wenn man dann in die lachenden Gesichter der Kinder blickt, weiß man auch warum“, ergänzte Militzer.

Auf dem Festplatz strömten die kleinen und großen Umzugsteilnehmer dann in alle Richtungen. Die Mehrheit von ihnen wollte aber erstmal die Blumenstöcke abgeben. Im großen Zelt waren die Schützen schon fleißig am Einsammeln. Zur Belohnung gab es für die kleinen Gäste Knabbereien und ein Getränk. Traditionell wird mit den Blumenstöcken das Festzelt für den Abend hergerichtet.

„Der Umzug war gut“, berichtete Maira aus Wiefelstede. Die Vierjährige sei das erste Mal dabei gewesen. Nach einer kurzen Verschnaufpause wolle sie auf jeden Fall die Karussells ausprobieren.

Schon fünf bis sechs Mal beim Umzug dabei war hingegen der achtjährige Florin aus Wiefelstede. Dabei habe er auch dieses Mal wieder einige seiner Schulkameraden gesichtet. „Mal sehen, was ich gleich noch unternehme“, sagte er. Lotte (12) und Kim (13) wussten hingegen schon sehr genau, was sie nach dem Umzug machen werden. „Freunde treffen und Karussell fahren“, waren sich beide einig. Gelegenheit dazu boten einige Fahrgeschäfte: Am Autoscooter war der Andrang schon nach kurzer Zeit besonders groß. Doch auch die Schießbude lockte den Schützennachwuchs an.

In die Luft abheben konnten indes die kleinen Mitfahrer auf dem Karussell „Jumbo-Flug“. Für die mutigeren unter ihnen bot das „1001 Nacht“ Abwechslung.

Auch die Tombola am Festzelt war immer gut besucht. Im Rahmen des Gaudinachmittags starteten dann auch Spiele wie der Kletterbaum, bei dem mutige Neunjährige so hoch wie möglich klettern mussten.

 

 

Quelle: http://www.nwzonline.de/ammerland/kultur/grosse-gaudi-fuer-kleine-gaeste_a_17,0,812362994.html

von Christina Henze

Gigantischer Anblick vor dem Rathaus

1000 Schützen aus ganz Deutschland zu Gast in Wiefelstede – Sonnabend und Sonntag Umzüge

Bürgermeister Jörg Pieper übergab den Rathausschlüssel an die Schützen. Das ganze Wochenende wurde gefeiert.

von Eilert Freese und Frank Jacob

Festmarsch durch Wiefelstede: Vom Rathaus zogen die Schützen mit befreundeten Vereinen und Musikgruppen zum Festplatz. Zahlreiche Zuschauer verfolgten den Umzug vom Straßenrand.

Festmarsch durch Wiefelstede: Vom Rathaus zogen die Schützen mit befreundeten Vereinen und Musikgruppen zum Festplatz. Zahlreiche Zuschauer verfolgten den Umzug vom Straßenrand.
Bild: Frank Jacob

WIEFELSTEDE – Der Anblick war gigantisch: Rund 1000 Schützen aus den 20 deutschen Landesverbänden hatten sich am Sonnabend vor dem Wiefelsteder Rathaus versammelt. Erstmals wurde beim Wiefelsteder Schützenfest das Bundeskönigsschießen ausgetragen.

Landrat Jörg Bensberg begrüßte die Schützen. Das Schützenwesen sei ein wichtiger Bestandteil des Gemeinwesens, sagte er und fügte an: „Das Miteinander und das Heranführen der Jugend an die Traditionen sind wichtig.“

Der Präsident des Oldenburger Schützenbundes, Peter Wiechmann, war sich sicher, dass die Ausrichtung des Bundeskönigsschießens eine Anerkennung und Wertschätzung aller Schützenvereine in der Region sei. Bürgermeister Jörg Pieperübergab den Rathausschlüssel an Wiefelstedes Schützenpräsident Dirk Siemen mit den Worten: „Hiermit übergebe ich dir, lieber Dirk, den Schlüssel. Auch den Kassenschlüssel, aber die ist ja meistens leer.“

In drei Intervallen machten sich die Schützen anschließend auf den Weg zum Festplatz. Bei strahlendem Sonnenschein sorgten verschiedene Musikgruppen für Unterhaltung.

Am Sonntag wurde in Wiefelstede munter weiter gefeiert. Nachdem Schützenkönig Friedo Hots und Gefolge abgeholt worden waren, sammelten sich die Schützen mit den befreundeten Vereinen erneut vor dem Rathaus. Begleitet vom Spielmannszug Wiefelstede, der niederländischen Gruppe „De Utlopers“, dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Middels und dem Spielmanns- und Fanfarenzug Hahn-Nethen zogen die Schützen durch den bunt geschmückten Ort zum Festplatz.

„Ich freue mich über den zahlreichen Besuch“, sagte Präsident Siemen, bevor im Zelt Berliner serviert wurden. Außerdem gaben die Musikgruppen Konzerte. An diesem Montag wird das Schützenfest fortgesetzt. Höhepunkt ist die Wahl der Schützenliesel .

Quelle: http://www.nwzonline.de/ammerland/kultur/gigantischer-anblick-vor-dem-rathaus_a_17,0,726137255.html