Archiv der Kategorie: Bundeskönigsschießen

Linie zwischen Sport und Tradition

von Stefan Grus

Seit 17 Jahren leitet Gerhard Furnier das Bundeskänigschießen. Diesmal fand es im niedersächsischen Wiefelstede statt, im Rahmen eines klassischen Schützenfestes, und der DSB- Vizepräsident Spart kannte sich „nicht erinnern, dass wir jemals eine so hervorragende Veranstaltung hatten“.

Beginn des Wiefelsteder Schützenfestes: Aufstellung vor dem Rathaus. Bild: Frick

Beginn des Wiefelsteder Schützenfestes: Aufstellung vor dem Rathaus. Bild: Frick

Verantwortlich für diese Glanzleistung in der Geschichte des Bundeskönigsschießens im Deutschen Schützenbund waren der Präsident des Oldenburger Schützenbundes (OSB), Peter Wiechmann, der auch Vizepräsident des Nordwestdeutschen Schützenbundes ist, OSB-Vizepräsident Friedrich Delmenhorst und Dirk Siemen, Vorsitzender des Schützenvereins Wiefelstede, mit ihren zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Die Idee zur Ausrichtung des Bundeskönigschießens stammte ursprünglich vom früheren OSB-Präsidenten und jetzigen Ehrenpräsidenten Josef Rolfes, der es gerne schon zum 150-jährigen Jubiläum des Oldenburger Schützenbundes im Jahr 2012 gehabt hätte. Seinerzeit hatte Hannover mit seinem „größten Schützenfest der Welt“ den Zuschlag bekommen. Auch das war sicher eine prächtige Proklamation der Majestäten auf der Partymeile zwischen Heino und Jürgen Drews.

Trotzdem blieb die Frage, ob diesem „idealen Wettkampf, der die Verbindung zwischen Sport und Tradition im Deutschen Schützenbund wie kein anderes Ereignis sichtbar macht“, wie Gerhard Furnier das Bundeskönigschießen nannte, wirklich im Rahmen derartiger Mammutveranstaltungen die angemessene Würdigung zuteil werden kann. Denn dieses zentrale Ereignis, so der DSB-Vizepräsident Sport, dürfe nicht in der Masse untergehen. Er plädiere dafür, „mit dem Bundeskönigschießen hinauszugehen in die Vereine, in die Fläche“, dort werde die Tradition noch in ihrer ursprünglichen Form gelebt, dort genieße es die ihm gebührende Aufmerksamkeit.

Bahnbrechende Niedersachsen

Die Bewerber um die Königswürde bei der Jagd auf das beste Teilerergebnis.

Die Bewerber um die Königswürde bei der Jagd auf das beste Teilerergebnis.

Gemessen an dem schon „seit grauer Vorzeit“ über Jahrhunderte hinweg geübten Brauch des Königschießens in den alten Schützengesellschaften hat das Bundeskönigschießen im Dachverband noch eine sehr junge Tradition. Im 1861 gegründeten Deutschen Schützenbund war es ursprünglich nicht vorgesehen. Dementsprechend wurde bei keinem der 20 Deutschen Bundesschießen, die bis 1934 stattfanden, ein solcher Wettbewerb ausgeschrieben. Erst 1955, beim ersten Bundesschießen nach dem Krieg, nahm man es ins Programm auf Anregung der niedersächsischen Schützen, die sich um die Wiedergründung des Deutschen Schützenbundes 1951 sehr verdient gemacht hatten und wo die Tradition des Königschießens sehr populär ist.

Das Bundeskönigschießen sollte sich am Schweizer Vorbild orientieren und den besten der vielseitigsten Schützen – Damen waren auch zugelassen – ausfindig machen. Das bedeutete, dass mit dem Luftgewehr oder dem Zimmerstutzen aufzehn Meter, mit dem Kleikalibergewehr auf 50 Meter und mit dem Scheibengewehr auf 100 Meter jeweils eine Serie von fünf vorher anzukündigenden „Königschüssen“ abzugeben war. Zu diesen Ergebnissen wurden noch die beiden besten aus der Teilerwertung in Ringe umgerechneten Tiefschüsse mit Luftgewehr und KK-Gewehr auf die Festscheibe hinzuaddiert.

Südbadische Neuerung 1976

Der spätere Bundesjugendkönig Oswald-Christian Hentschel.

Der spätere Bundesjugendkönig Oswald-Christian Hentschel.

Bei den beiden Deutschen Bundesschießen 1961 und 1965 wurde das Königsprogramm auf je einen Tiefschuss mit dem Luftgewehr, dem Kleinkaliber- und dem Scheibengewehr reduziert. Dafür gab es 1965 auch erstmals Jugendmajestäten, einen „Schützenprinz“ oder eine „Schützenprinzessin“. In der Schweiz schießen noch heute die 50 besten Schützen, die an allen Disziplinen teilgenommen haben, um die Würde des „Eidgenössischen Schützenkönigs“. Die Distanz beträgt
300 Meter, beim letzten Eidgenössischen Schützenfest gab es ein schottisches Hochlandrind für den Schützenkönig. Auch die Verantwortlichen des Deutschen Schützenbundes hatten 1955 – ganz nah an der uralten Schützenkönigstradition – zunächst „Vieh“ oder andere Naturalien als Preis für den Bundeskönig angedacht, sich dann aber für eine zwar massiv goldene, aber noch bezahlbare Medaille entschieden.

Die Träger des Bundesreisebanners (v.li.): Clemens Tewes, Edgar Stukenborg und Guido Ziemba.

Die Träger des Bundesreisebanners (v.li.): Clemens Tewes, Edgar Stukenborg und Guido Ziemba.

Nach dem letzten Deutschen Bundesschießen 1965 in Hannover wurde auch das Bundeskönigschießen vorübergehend eingestellt. Überlegungen, in welcher Form und zu welchen Gelegenheiten der 1955 eingeführte Wettbewerb fortgeführt werden könnte, führten zu einem Ergebnis, als Mitte der 1970er-Jahre der „Große Preis des Deutschen Schützenbundes“, der jährlich als Finale eines bundesweiten Fernwettkampfs am Rand des Oktoberfestlandesschießens ausgetragen wurde, in die Krise geriet. Gleichzeitig plante der Südbadische Sportschützenverband, dem von ihm auszurichtenden Deutschen Schützentag 1976 in Baden-Baden anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Wiedergründung des Deutschen Schützenbundes eine besonders festliche Note zu geben. Seitdem war das Bundeskönigschießen in die Deutschen Schützentage integriert, seit 1976 gab es auch eine Königskette, und seit 2001 wird auch wieder ein Jugendkönig und Jugendkönigin ermittelt.

Ex-Meisterin als Königin

DSB-Vizepräsident Sport Gerhard Furnier leitet das Bundeskönigsschießen.

DSB-Vizepräsident Sport Gerhard Furnier leitet das Bundeskönigsschießen.

Zwischen den Schützentagen, die seit Göttingen 2005 nur noch alle zwei Jahre stattfinden, wurde der Wettkampf am Rand der Deutschen Meisterschaften in München ausgetragen, für 2012 bewarb sich Hannover, und in diesem Jahr wurde der Mut, „in die Fläche“ zu gehen, in Wiefelstede erstmals richtig belohnt. Auch in sportlicher Hinsicht kann sich das Bundeskönigschießen durchaus sehen lassen, wobei die Teilerergebnisse im Jugendbereich noch besser waren als bei den Erwachsenen, wie Kampfrichter Werner Marxreiter feststellte. Vor der mit Hochspannung verfolgten Siegerehrung betonte auch Gerhard Furnier noch einmal den nicht nur traditionellen Charakter der Veranstaltung: „Schließlich obliegt die
Durchführung des Bundeskönigschießens dem DSB-Vizepräsidenten Sport, und der ist ansonsten ja für die Medaillen zuständig.“

Bundeskönigin des Deutschen Schützenbundes 2014 ist Saskia Gablenz, die für den Thüringer Schützenbund antrat und mit einem Teiler von 30,6 Iris Warnecke vom Niedersächsischen Sportschützenverband (37,0) und Michael Kurringer vom Bayerischen Sportschützenbund (37,3) auf die Plätze verwies. Bundeskönigin Saskia Gablenz kommt eigentlich aus der Gegend von Reutlingen in Baden-Württemberg, studiert aber zur Zeit Biochemie in Jena. Klar, dass sie zwischen Seminar und Labor ihre Zeit am liebsten auf dem Schießstand der Privilegierten Schützengesellschaft Saalfeld a.S. von 1446 verbringt, für die sie mit dem Luft- und dem Kleinkalibergewehr an den Start geht. In der Juniorinnenklasse war sie schon Deutsche Meisterin im Liegendschießen.

Nur Eine war traurig

Majestäten 1965: Links Bundesschützenprinz Veit Schmidt, in der Mitte Bundesschützenprinzessin Margret Brandes, rechts Bundesschützenkönig Hugo Dreger. Zweiter von rechts: DSB-Vizepräsident Fritz Raddatz.

Majestäten 1965: Links Bundesschützenprinz Veit Schmidt, in der Mitte Bundesschützenprinzessin Margret Brandes, rechts Bundesschützenkönig Hugo Dreger. Zweiter von rechts: DSB-Vizepräsident Fritz Raddatz.

Auch der neue Bundesjugendkönig ist sportlich kein unbeschriebenes Blatt: Oswald-Christian Hentschel vom Sächsischen Schützenbund gewann den Wettbewerb mit einem Teiler von 21,1 vor Isabel Daferner aus Bayern (27,1) und Alexander Jurkscheit vom Schützenverband Berlin-Brandenburg (35,1). Oswald-Christian Hentschel ist 20 Jahre alt und arbeitet als Konstruktionsmechaniker in Krauschwitz. Seine sportliche Heimat ist der Weiswasseraner SV, für den er
mit Luft- und Kleinkalibergewehr 2014 drei Landesmeisterschaften und eine Vizemeisterschaft errang. Im letzten Jahr war er bereits Deutscher Mannschaftsmeister in der Juniorenklasse und 2014 tritt er in drei Kleinkaliberwettbewerben bei den Deutschen Meisterschaften an. Solange ihn seine Freundin Tina unterstützt, die sich stolz als „beigestellte Schützenkönigin“ sieht, hat er „keine Lust“ mit dem Sportschießen aufzuhören.

Von links: Der stellvertretende Bundesjugendleiter Burghard Schindler, Bundesschützenkönigin Saskia Gablenz, Bundesjugendkönig Oswald-Christian Hentschel, DSB- Vizepräsident Sport Gerhard Furnier, DSB- Vizepräsident Bildung und Verbandsentwicklung Jonny Otten.

Von links: Der stellvertretende Bundesjugendleiter Burghard Schindler, Bundesschützenkönigin Saskia Gablenz, Bundesjugendkönig Oswald-Christian Hentschel, DSB- Vizepräsident Sport Gerhard Furnier, DSB- Vizepräsident Bildung und Verbandsentwicklung Jonny Otten.

Das trifft in ganz besonderem Maß auch für Lea Nitschke zu. Sie war die einzige, die an diesem Abend etwas traurig war. Die 16-jährige Schülerin, die für die Schützengesellschaft Homburg startet und für den Schützenverband Saar im Jahr 2013 erstmalig den Titel der Bundesjugendkönigin holte, musste sich von der Königskette trennen, die sie ein Jahr lang getragen hat. Lea Nitschke schwärmt regelrecht, wenn sie von den diesen zwölf Monaten erzählt. Sie hatte unzählige
Termine als Bundesjugendkönigin, musste bei Veranstaltungen im ganzen Saarland auftreten und wurde überall bejubelt. „Auch sportlich war das mein erfolgreichstes Jahr“, sagt Lea. Sie ist Kreis- und Landesmeisterin, konnte sich für die Deutschen Meisterschaften in München qualifizieren und wurde sogar in den Landeskader berufen. Sie sprüht vor Ehrgeiz, und beim Abschied von der Jugendkönigskette tröstet es sie, dass sie vom Alter her noch ein paar Chancen hat, sie
wiederzubekommen: „Ich werde definitiv nächstes Jahr noch einmal angreifen.“

Quelle: Deutsche Schützenzeitung 9/2014, Seite 34-37

Neue Jung-Majestäten des Bundes in Wiefelstede gefeiert

Saskia Gablenz (Thüringer Schützenbund) und Oswald-Christian Hentschel (Sächsischer Schützenbund) sind die neuen Würdenträger des Deutschen Schützenbundes.

Die Thüringerin gewann mit einem 30,6 Teiler gegen lris Warnecke (Niedersächsischer Sportschützenverband) und Michael Kurringer (Bayerischer Sportschützenbund). Der neue Bundesjugendkönig setzte sich mit einem 21,1 Teiler gegen lsabel Daferner (Bayerischer Sportschützenbund) und Alexander Jurkscheit (Schützenverband Berlin Brandenburg) durch. Das vom Oldenburger Schützenbund (NWDSB) und dem Partnerverein SV Wiefelstede durchgeführte Bundeskönigsschießen in Wiefelstede war eine runde Sache. So brachte es DSB Vizepräsident Sport Gerhard Furnier auf den Punkt: „ihr habt die Erwartungen mehr als erfüllt, ihr habt sie sogar übertroffen. Man könnte fast vor Neid erblassen, wie Tradition und Pflege des Brauchtums hier in der Region gelebt wird. Ich organisiere seit 15 Jahren das Bundeskönigsschießen, zwischendurch hatte ich mal Zweifel, das auch in Zukunft in die Fläche zu geben. Nachdem was ich und wir hier erlebt haben, kann ich sagen, wir werden diese Veranstaltungen auch in Zukunft in die Fläche geben, denn da wird Tradition gelebt, und das brauchen wir in unserem Schützenwesen.“ Ein besonderes Lob sprach er den Organisatoren aus. Man habe ihn immer wieder mit Perfektionismus überrascht. Am Freitagabend waren die meisten Delegationen schon angereist und nahmen am größten Schützenfest des Ammerlandes rege teil. Die Gruppe „Torfrock“ tat denn auch Einiges dazu. Am Sonnabend wurde das Bundeskönigsschießen auf dem Schützenstand des SV Wiefelstede unter der Leitung von Gerhard Furnier durchgeführt. Es verlief alles reibungslos.

Freude bei den Oldenburgern über Vergabe

Die Gäste und Schützen wurden vom Präsidium des Oldenburger Schützenbundes und des SV Wiefelstede betreut. Man sah unter den Betreuern der angereisten Landeskönige viele Landessportleiter, und auch einige Landespräsidenten  hatten es sich nicht nehmen lassen, ihre Teilnehmer in den Norden zu begleiten. Nachdem der Wettkampf für die 39 Teilnehmer abgeschlossen war, hatten Vertreter der Verbände und der Politik (Mitglieder des Gemeindeparlamentes, Mitglieder des Bundes und Landtages, Landrat und Bürgermeister des Ammerlandes) mit den Präsidien des Bezirks, des Ammerlandes und des Vereins eine angenehme Pflicht zu erfüllen. Bürgermeister Jörg Pieper hatte zum Empfang geladen. Er war sehr erfreut darüber, dass diese Veranstaltung in Wiefelstede durchgeführt wurde im Rahmen des großen Schützenfestes. Peter Wiechmann, Präsident des Oldenburger Schützenbundes, war sich sicher, dass die Ausrichtung des Bundeskönigsschießens eine Anerkennung und Wertschätzung aller Schützenvereine in der Region sei. Er ging auch noch einmal auf die Vergabe dieses Großereignises ein. Man habe ja schon 2012 gerne dieses Fest zum 150-jährigen Bestehen des Oldenburger Schützenbundes gehabt, jedoch da ging es nach Hannover. Jedoch habe man erneut über den Nordwestdeutschen Schützenbund einen neuen Anlauf genommen, und dann klappte es mit 2014.

Riesiger Festmarsch

Beim anschließenden Antreten vor dem Rathaus betonte Landrat Jörg Bensberg bei der Begrüßung der Schützen, dass das Schützenwesen ein wichtiger Bestandteil des Gemeinwesens sei. „Das Miteinander und das Heranführen der Ju-
gend an die Tradition ist wichtig.“ Es bot sich allen Teilnehmern ein imposantes Bild. Mit den Schützinnen und Schützen aus dem gesamten Bundesgebiet und des Landkreises sowie mit befreundeten Vereinen hatten bei strahlendem Sonnenschein 1200 Schützen Aufstellung genommen zum Festmarsch durch den Ort zum Festzelt. Unter der musikalischen Begleitung verschiedener Musikgruppen ging es dann in drei lntervallen auf den Weg zum Festplatz, angeführt
von dem Reisebanner des Deutschen Schützenbundes und dem Banner des Oldenburger Schützenbundes. Es folgten die Landesverbände, jeweils begleitet von einem Partnerverein des Ammerländer Schützenbundes oder des Bezirkes.
Dieses doch wohl nicht alltägliche Ereignis und der riesige Festmarsch lockten doch eine sehr große Zahl von Zuschauern aus dem Ort und der gesamten Region auf die Straße, und sie winkten den Teilnehmern zu.

Erinnerungswimpel und Fahnenband

Bevor DSB-Vizepräsident Sport Gerhard Furnier dann mit der Proklamation begann, musste er doch noch einige Sätze zum Ablauf sagen. Er teilte allen Gästen im schon fast überfüllten Festzelt mit, dass er überrascht gewesen sei und dass er einen solchen Empfang aus Anlass des Bundeskönigsschießens durch die Gemeinde noch nicht erlebt habe. Auch sei es bisher so noch nicht vorgekommen, dass alle Teilnehmer einen Erinnerungswimpel und die Vereine ein extra angefertigtes Fahnenband bekommen haben – ein Entwurf des Ehrenpräsidenten Josef Rolfes. Nach dem festlichen Einmarsch aller Landeskönige und Landesjugendkönige hatte dann das Warten der Teilnehmer ein Ende. Beim Blick in die Gesichter aller Platzierten konnte man feststellen, dass keiner so richtig enttäuscht war, die Vorstellung durch Gerhard Furnier war wie immer mit vielen netten Worten umschrieben, wie man das nun seit vielen Jahren kennt. Die Königsnadel und Urkunden – Damen und Mädchen bekamen natürlich einen Blumenstrauß – übereichten DSB-Vizepräsident Jonny Otten und der stellvertretende Bundesjugendleiter Burghard Schindler. Riesengroß dann der Jubel bei den Mitgereisten der neuen Majestäten, als der jeweils Zweitplatzierte bekanntgegeben worden war. Nachdem nun beide neuen Würdentäger die Königskette erhalten hatten, gab es kein Halten mehr. im Blitzlichtgewitter nahmen sie hunderte von Glückwünschen entgegen und konnten erst später alles richtig genießen. Dann war Feiern angesagt.

Text: Josef Rolfes

Quelle: Der NordDeutsche Schütze 9.2014, Seite 3 – 4

Dickes Lob von allen Seiten für das Bundeskönigsschiessen

„Wiefelstede hat den würdigen Rahmen für dieses Ereignis geboten“

Der Wiefelsteder, Nr. 9 vom 3.09.2014, Seite 10WW Wiefelstede. Das Schützenfest in Wiefelstede ist seit je her das herausragende gesellschaftliche Ereignis. Doch in diesem Jahr wurde dem Ganzen mit dem Bundeskönigsschießen noch einmal eins drauf gesetzt. „Wir waren gerne zu Gast in Wiefelstede“, formulieıte es Gerhard Furnier, Vizepräsident des Deutschen Schützenbundes, „hier hat das Bundeskönigsschießen und das Bundesjugendkönigsschießen, anders als in Potsdam beim Deutschen Schützentag des DSB 2013 oder beim weltgrößten Schützenfest in Hannover 2012, einen würdigen Rahmen gefunden. Die erlebte Gastfreundschaft und das Programmangebot kamen bei den Gästen aus ganz Deutschland besonders gut an. Auch war man begeistert, dass sich die Teilnehmer Erinnerungsnadeln kaufen konnten oder das jeder Landeskönig einen Erinnerungswimpel erhielt. Auch der Empfang vor dem Rathaus mit mehr als 1.000 Schützen hatte Eindruck bei den Gästen aber auch den Schaulustigen aus der Gemeinde hinterlassen. Kurz: Es gab dickes Lob von allen Seiten! Während der Deutschen Meisterschaft in München war „Wiefelstede“ immer wieder ein Thema. Die Vertreter aus dem Ammerland erfuhren in Gesprächen, dass man eine solche Gastfreundschaft bisher noch nicht erlebt hatte. Dirk Siemen, Präsident des SV Wiefelstede bliebt da nur dieBemerkung: „Das geht runter wie Öl!“

Ein besonderes Lob und vor allem Dank gilt den Mitgliedern im Verein, der Feuerwehr, der Polizei sowie der Gemeinde mit dem Bürgermeister und den vielen Sponsoren. Dirk Siemen: „lch denke, wir lassen uns für die vielen Helfer noch etwas besonderes einfallen.“Die vier Schützenfesttage begeisterten die Besucher aus nah und fern.Vom Freitagabend mit dem fantastischen Konzert der Gruppe „Torfrock“ über den bunten Nachmittag am Sonntag und dem Kindernachmittag am Montag passte einfach wieder alles. Das Schützenfest 2015 kann kommen.

Quelle: Der Wiefelsteder, Nr. 09 vom 3. September 2014, Seite 10

Große Gaudi für kleine Gäste

Kinderumzug zum Festplatz – Hunderte Teilnehmer

Beim Gaudinachmittag stand der Spaß im Vordergrund. Die Schützen hatten sich für ihre kleinen Gäste einiges einfallen lassen.

Hunderte Kinder liefen mit Blumenstöcken und in Begleitung ihrer Eltern, Großeltern und Geschwister beim Festumzug mit. Gestartet wurde vor dem Rathaus.

Hunderte Kinder liefen mit Blumenstöcken und in Begleitung ihrer Eltern, Großeltern und Geschwister beim Festumzug mit. Gestartet wurde vor dem Rathaus.

Wiefelstede Der Wiefelsteder Rathausplatz glich am Montagnachmittag einem Blumenmeer. Hunderte Kinder hatten sich da nämlich für ihren Umzug zum Festplatz des 121. Wiefelsteder Schützenfestes versammelt. Ausgestattet mit Blumenstöcken ging es in Begleitung der Eltern, Großeltern und Geschwister dann pünktlich los – angeführt von den Schützen des Wiefelsteder Schützenvereins und den Musikern des örtlichen Spielmannszuges.

Gaudinachmittag für Kinder

Von der Kirchstraße über die Amselstraße kam der Umzug schon nach wenigen Minuten am Festplatz an. „Oh, mit dem Karussell muss ich fahren“, freute sich der achtjährige Markus aus Metjendorf, als er das „1001 Nacht“ erspähte und zog seinen Vater auch gleich in die Richtung.

Am Eingang zum Festgelände verteilten indes Fritz Büntemeyer und Norbert Militzer vom Wiefelsteder Schützenverein Überraschungstüten mit allerhand süßen Leckerein, wie Büntemeyer verriet.

Der Empfang der Kinder sei längst Tradition, berichteten sie. „Wir verteilen die Überraschungstüten jedes Jahr gern“, so Büntemeyer. „Und wenn man dann in die lachenden Gesichter der Kinder blickt, weiß man auch warum“, ergänzte Militzer.

Auf dem Festplatz strömten die kleinen und großen Umzugsteilnehmer dann in alle Richtungen. Die Mehrheit von ihnen wollte aber erstmal die Blumenstöcke abgeben. Im großen Zelt waren die Schützen schon fleißig am Einsammeln. Zur Belohnung gab es für die kleinen Gäste Knabbereien und ein Getränk. Traditionell wird mit den Blumenstöcken das Festzelt für den Abend hergerichtet.

„Der Umzug war gut“, berichtete Maira aus Wiefelstede. Die Vierjährige sei das erste Mal dabei gewesen. Nach einer kurzen Verschnaufpause wolle sie auf jeden Fall die Karussells ausprobieren.

Schon fünf bis sechs Mal beim Umzug dabei war hingegen der achtjährige Florin aus Wiefelstede. Dabei habe er auch dieses Mal wieder einige seiner Schulkameraden gesichtet. „Mal sehen, was ich gleich noch unternehme“, sagte er. Lotte (12) und Kim (13) wussten hingegen schon sehr genau, was sie nach dem Umzug machen werden. „Freunde treffen und Karussell fahren“, waren sich beide einig. Gelegenheit dazu boten einige Fahrgeschäfte: Am Autoscooter war der Andrang schon nach kurzer Zeit besonders groß. Doch auch die Schießbude lockte den Schützennachwuchs an.

In die Luft abheben konnten indes die kleinen Mitfahrer auf dem Karussell „Jumbo-Flug“. Für die mutigeren unter ihnen bot das „1001 Nacht“ Abwechslung.

Auch die Tombola am Festzelt war immer gut besucht. Im Rahmen des Gaudinachmittags starteten dann auch Spiele wie der Kletterbaum, bei dem mutige Neunjährige so hoch wie möglich klettern mussten.

 

 

Quelle: http://www.nwzonline.de/ammerland/kultur/grosse-gaudi-fuer-kleine-gaeste_a_17,0,812362994.html

von Christina Henze

Gigantischer Anblick vor dem Rathaus

1000 Schützen aus ganz Deutschland zu Gast in Wiefelstede – Sonnabend und Sonntag Umzüge

Bürgermeister Jörg Pieper übergab den Rathausschlüssel an die Schützen. Das ganze Wochenende wurde gefeiert.

von Eilert Freese und Frank Jacob

Festmarsch durch Wiefelstede: Vom Rathaus zogen die Schützen mit befreundeten Vereinen und Musikgruppen zum Festplatz. Zahlreiche Zuschauer verfolgten den Umzug vom Straßenrand.

Festmarsch durch Wiefelstede: Vom Rathaus zogen die Schützen mit befreundeten Vereinen und Musikgruppen zum Festplatz. Zahlreiche Zuschauer verfolgten den Umzug vom Straßenrand.
Bild: Frank Jacob

WIEFELSTEDE – Der Anblick war gigantisch: Rund 1000 Schützen aus den 20 deutschen Landesverbänden hatten sich am Sonnabend vor dem Wiefelsteder Rathaus versammelt. Erstmals wurde beim Wiefelsteder Schützenfest das Bundeskönigsschießen ausgetragen.

Landrat Jörg Bensberg begrüßte die Schützen. Das Schützenwesen sei ein wichtiger Bestandteil des Gemeinwesens, sagte er und fügte an: „Das Miteinander und das Heranführen der Jugend an die Traditionen sind wichtig.“

Der Präsident des Oldenburger Schützenbundes, Peter Wiechmann, war sich sicher, dass die Ausrichtung des Bundeskönigsschießens eine Anerkennung und Wertschätzung aller Schützenvereine in der Region sei. Bürgermeister Jörg Pieperübergab den Rathausschlüssel an Wiefelstedes Schützenpräsident Dirk Siemen mit den Worten: „Hiermit übergebe ich dir, lieber Dirk, den Schlüssel. Auch den Kassenschlüssel, aber die ist ja meistens leer.“

In drei Intervallen machten sich die Schützen anschließend auf den Weg zum Festplatz. Bei strahlendem Sonnenschein sorgten verschiedene Musikgruppen für Unterhaltung.

Am Sonntag wurde in Wiefelstede munter weiter gefeiert. Nachdem Schützenkönig Friedo Hots und Gefolge abgeholt worden waren, sammelten sich die Schützen mit den befreundeten Vereinen erneut vor dem Rathaus. Begleitet vom Spielmannszug Wiefelstede, der niederländischen Gruppe „De Utlopers“, dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Middels und dem Spielmanns- und Fanfarenzug Hahn-Nethen zogen die Schützen durch den bunt geschmückten Ort zum Festplatz.

„Ich freue mich über den zahlreichen Besuch“, sagte Präsident Siemen, bevor im Zelt Berliner serviert wurden. Außerdem gaben die Musikgruppen Konzerte. An diesem Montag wird das Schützenfest fortgesetzt. Höhepunkt ist die Wahl der Schützenliesel .

Quelle: http://www.nwzonline.de/ammerland/kultur/gigantischer-anblick-vor-dem-rathaus_a_17,0,726137255.html

Torfrock-Fans mögen’s im Festzelt richtig säuisch

Kultband spielt vor rund 3500 Besuchern zum Auftakt des Wiefelsteder Schützenfestes

von Eilert Freese

Torfrock

Stimmungsgaranten: Die Kultband „Torfrock“ heizte zum Auftakt des Schützenfestes mächtig ein.
Bild: Eilert Freese

WIEFELSTEDE – Die Gruppe „Mr. Cracker“ hatte mit ihrer Frontfrau Marie Katzer dem Publikum am Freitagabend schon ordentlich eingeheizt, als gegen 21.30 Uhr der langhaarige Gitarrist Raymond Voss von „Torfrock“ mit Cowboyhut als Erster die Bühne mit einem lang anhaltenden „Crash“ auf seiner Gitarre betrat. Das reichte, um die Menschen in Sekundenschnelle vom Festplatz in das Zelt zu locken. Leadsänger Klaus Büchner legte gleich los mit dem Song aus dem Hühnerstall „Wir machen die Hits…“.

Die Begrüßungszeremonie zwischen Torfrock und Publikum wirkte wie einstudiert. „Vielen, vielen Dank fürs Kommen“, begrüßte Büchner. „Vielen, vielen Bitte“, reagierte das Publikum. Gebt mir ein „Yeah“, gebt mir ein „Doppel-Yeah“ – und das Publikum gab lautstark, was Büchner forderte. Es endete schließlich in „Jo, yeah“ und in „Doppel-Jo, yeah“. Man verstand sich.

Die rauchgeschwängerte, schwüle Luft im Festzelt schien die Stimmung noch um ein Vielfaches anzuheizen. Tausendfach grölte es „Hau’ mir doch bidde nicht mehr auf die Libbe….“. Die teilweise mit „Torfrock-T-Shirts“ bekleideten und „Wikinger-Hörner“ bedeckten Fans kannten die Texte. Auf die Frage „Wollt’ ihr es säuisch?“ wurde laut und „positiv reagiert“. „Wollt ihr es richtig säuisch? Dann ruft alle „Jo, du Sau“. Und das Publikum tat wie befohlen. Es folgte der Millionenseller „Wild Thing“ der britischen Band „The Troggs“ von 1966 als „Wildsau-Version“, wo dem Eber Thorsten, schon brennen die Borsten. „Wildsau, wir wollen dich grill’n, Sau…“, war der Refrain.

Carsten Holzmüller war in „doppelter Funktion“ aus Bargteheide nach Wiefelstede gekommen. Einerseits als Schützenbruder und Vater der Jugendkönigin des Landesverbandes Schleswig-Holstein Sophie (12) und als Torfrock-Fan. Es war das dritte Torfrock-Konzert für ihn. Vergleiche mochte er nicht ziehen, aber „bei der Bagaluten-Wiehnacht in Lübeck flog das Bier durch den Saal“, sagte Holzmüller. Man hatte aber den Eindruck, dass er das in Wiefelstede nicht vermisst. „Ich mag lieber andere Musik“, war für Sophie wichtig zu erwähnen. Sie wollte Bundesjugendkönigin in Wiefelstede werden.

Karin und Wolfgang Obergöker aus Bokel standen außerhalb des Zeltes und genossen „den Abstand“. „Wir sind richtige Fans und waren auch vor sieben schon Jahren dabei. Zum Schützenfest kommen wir natürlich jedes Jahr“, meinte Karin Obergöker. „Das Publikum war damals jünger, heute kommen Jung und Alt“, stellte Wolfgang Obergöker fest.

Zwei Freundinnen hatten sich ebenfalls draußen von ihren Männern „abgesetzt“. „Mein Mann ist ein großer Fan und steht wahrscheinlich direkt vor der Bühne“, sagte die eine Frau, und die andere war „von Nachbarn mitgeschleppt worden“.

Mit rund 3500 Besuchern waren die 4500 Fans von 2007 nicht ganz erreicht worden, aber die Stimmung klang, als wären es 5000 gewesen.

Quelle: http://www.nwzonline.de/ammerland/kultur/torfrock-fans-moegens-im-festzelt-richtig-saeuisch_a_17,0,726084344.html

23-jährige Studentin lässt alle Schützen hinter sich

In Wiefelstede wurde Saskia Gablenz aus Kahla in Thüringen inthronisiert. Bundesjugendschützenkönig wurde Oswald Christian Hentschel.
von Eilert Freese

Sprachlos: Bundesschützenkönigin Saskia Gablenz und Bundesjugendschützenkönig Oswald Christian Hentschel Bild: Piet Meyer

Sprachlos: Bundesschützenkönigin Saskia Gablenz und Bundesjugendschützenkönig Oswald Christian Hentschel
Bild: Piet Meyer

WIEFELSTEDE – Das Bundesschützenhaus wird 2014 von der Königin Saskia Gablenz aus Kahla in Thüringen geführt. Sie ist 23 Jahre alt und Studentin der Biochemie. „Ich bin überwältigt“, äußerte sie etwas sprachlos.

Der Bundesjugendschützenkönig heißt Oswald Christian Hentschel (20). Er kommt aus Bad Muskau in der Oberlausitz in Sachsen. „Ich kann es nicht fassen“, kam es aus dem Munde des Konstruktionsmechanikers.

Mit drei donnernden Kanonenschlägen wurden die beiden Könige im Festzelt in Wiefelstede inthronisiert. Angela Harms, Vorsitzende des Metjendorfer Schützenvereins, vertrat den Landesverband Nordwestdeutschland und erreichte einen achtbaren fünften Platz.

Quelle: http://www.nwzonline.de/wiefelstede/23-jaehrige-studentin-laesst-alle-schuetzen-hinter-sich_a_17,0,597796898.html

Ein ganz besonderes Spektakel

Schießstand

Auf einer komplett modernisierten Schießanlage können die Landeskönige ihren Bundeskönig ausschießen. Bild: Schützenverein

40 Teilnehmer gehen beim Bundeskönigsschießen an den Start

WIEFELSTEDE/hun. Wenn das keine Ehre ist: Die frisch renovierte Schießhalle der Wiefelsteder Schützen ist zum Schützenfest am Wochenende, 8. bis 11 . August, Schauplatz für ein ganz besonderes Spektakel. Dann werden sich hier die Landesschützenkönige und -königinnen aus 20 Landesverbänden treffen, um ihren Bundeskönig auszuschießen.Bereits zum 150-jährige Jubiläum in 2012 hatte der Oldenburger Schützenbund (OSB) eine Bewerbung zur Ausrichtung abgegeben. Der Verband entschied sich aber für Hannover mit dem weltgrößten Schützenfest. Man entschied sich für 2014 auf den Nordwestdeutschen Schützenbund (NWDSB) und den OSB. Dieser hat den Schützenverein Wiefelstede als Ausrichter dieses Ereignisses ausgesucht. Anlässlich des 121. Schützenfestes wird das Sportevent nun auf der modernisierten Schießsportanlage in Wiefelstede ausgetragen. Ab 10 Uhr beginnt der Wettkampf an der Gristeder Straße 9. 40 Teilnehmer aus den Landesverbänden gehen an den Start. Der NWDSB wird durch die kürzlich ermittelte Landeskönigin Angela Harms aus Metjendorf vertreten. Die Anforderungen sind hoch: Gefordert werden 20 Schuss stehend freihändig, ohne Probe, wahlweise mit Luftgewehr oder Luftpistole. Eine ruhige Hand und ein bisschen Glück sind ebenfalls angesagt, denn gewertet wird der beste Teiler. Für das Publikum werden die geschossenen Ergebnisse auf einer Großbildleinwand übertragen. Für die Teilnehmer und Offiziellen der Verbände gibt es nachmittags eine Besichtigungstour durch Europas größter Baumschule Bruns. Um 18.30 Uhr werden die Umzugsteilnehmer vor dem Rathaus begrüßt und das Schützenfest eröffnet. Alle Landesverbände sollen von Vereinen des Ammerländer Schützenbundes begleitet werden. „Diese Veranstaltung ist für uns etwas einmaliges und ganz besonderes, da sie mit Sicherheit so bald nicht noch einmal im Ammerland stattfindet“, ist der Präsident des Ammerländer Schützenbundes (ASB), Rolf Kaiser, überzeugt. Darüber hinaus habe man die einmalige Chance, dem Deutschen Schützenbund mit seinen 20 Landesverbänden zu zeigen, wie das Schützenwesen in unserem Ammerländer Schützenbund gelebt und unterstützt wird. Er würde sich sehr freuen wenn der ASB eine super Visitenkarte abgibt und der Hauptmann am 9. August vermeldet:  Alle 36 Schützenvereine, Bogensportvereine und Bogensportabteilungen sind vollzählich zur Proklamation des Deutschen Schützenkönigs angetreten. Der Spielmannszug Wiefelstede, das Musikkorps Wittekind Wildeshausen und aus Holland „De Utlöper“ werden den anschließenden Marsch zum Festplatz begleiten. Um 20.00 Uhr erfolgt durch das Präsidium des DSB die Proklamation des Deutschen Schützenkönigs oder Schützenkönigin und des Deutschen Jugendkönigs im festlich dekorierten Festzelt. Der Deutsche Schützenbund e.V. (DSB) – mit seinen rund 1,4 Millionen Mitgliedern, aufgeteilt in 15.000 Vereinen ist der viertgrößte Sportverband in Deutschland – führt das Bundeskönigsschießen durch. Es findet im jährlichen Wechsel beim Deutschen Schützentag oder bei den Deutschen Meisterschaften statt. Teilnehmer sind die Schützenkönige und Schützenköniginnen der 20 Landesverbände. Auf die gleiche Weise werden die Bundesjugendkönige ermittelt.

Quelle: Sonntags Zeitung Ammerland vom 03.08.2014, Seite 5